Cannabis erhöht das Risiko auf Lungenkrebs nicht

Veröffentlicht :
Kategorien : BlogCannabisWissenschaft

Cannabis erhöht das Risiko auf Lungenkrebs nicht

Und ein weiterer Cannabis Mythos beißt ins Gras: Selbst wenn Cannabis über einen langen Zeitraum geraucht wird, erhöht es das Risiko auf Lungenkrebs nicht.

Man kann die Fakten nicht verbergen; Cannabis ist eine Heilpflanze. Das Kraut zu rauchen ist jedoch offensichtlich nicht die gesündeste Wahl - bei jeder Verbrennung entstehen potenziell gefährliche und giftige Nebenprodukte. Daher werden Verdampfer immer beliebter. Aber trotz der wahrgenommenen Gefahren des Rauches scheint das Inhalieren von brennendem Cannabis das Risiko auf Lungenkrebs nicht wirklich zu erhöhen. Laut den Daten, die aus den USA, Kanada und Neuseeland zusammengetragen wurden, gibt es keinen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und Lungenkrebsrisiko.

Die Daten wurden aus 6 Einzelstudien mit über 2.000 Lungenkrebsfällen und über 3.000 Kontrollpersonen gesammelt. Diese Metaanalyse eines großen Teils der Daten versuchte eine Verbindung zwischen gewohnheitsmäßigem Cannabiskonsum und der Entwicklung von Lungenkrebs herzustellen, wofür allerdings keine Zusammenhänge festgestellt werden konnten. Mit den Worten des Forschungsteams: "Die Ergebnisse unserer gesammelten Analysen bieten wenig Hinweise auf ein erhöhtes Risiko auf Lungenkrebs bei gewohnheitsmäßigen oder langzeitigen Cannabisrauchern."

Dies wird durch eine weitere Studie gestützt, die im Jahr 2013 in der Zeitschrift Annals of American Thoracic Society veröffentlicht wurde. Die Untersuchungen ergaben, daß das gewohnheitsmäßige Rauchen von Marihuana offenbar keine signifikanten Abnormitäten der Lungenfunktion verursacht und ein viel geringeres Risiko als Tabakrauch dastellt.

Warum ist der Rauch von Cannabis weniger gefährlich als Tabakrauch?

Es gibt eine Menge Spekulationen darüber, was die Gründe für das begrenzte Risiko von Cannabisrauch sind und es sind ein paar Theorien hierüber in Arbeit. Zum einen rauchen Cannabisraucher viel weniger Cannabis als Zigarettenraucher Tabak rauchen. Für den durchschnittlichen Tabakraucher ist es nicht ungewöhnlich, mehr als 20 Zigaretten am Tag zu rauchen, der durchschnittliche Cannabisnutzer kommt noch nichtmal in die Nähe dieser Menge. Ferner wird Tabak in der Regel mit einer breiten Palette von Chemikalien versetzt, um den Geschmack zu verbessern und die Brenngeschwindigkeit zu kontrollieren.

Außerdem gibt es überwältigende Beweise, daß THC und die anderen Cannabinoide Antitumoreigenschaften haben, die das Wachstum von Krebszellen aktiv hemmen. Es ist zu beachten, daß das Rauchen von Cannabis Krebs nicht verhindert, anders als das Rick Simpson Öl. Rauchen ist kein Ersatz für einen hochkonzentrierten Extrakt, aber es könnte vernünftigerweise angenommen werden, daß die Cannabinoide im Rauch das Risiko auf die Bildung von Lungenkrebs reduzieren.

Es ist eine gute Nachricht, daß das Rauchen unseres Lieblingskrauts kein großes Gesundheitsrisiko darstellt, aber beim Rauchen sind immer Giftstoffe im Spiel - auch bei Cannabis. Der beste Weg, um mögliche Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit dem Rauchen zu vermeiden, ist einfach zu einem Verdampfer zu wechseln. Dann gibt es absolut keine Verbrennungsnebenprodukte, außerdem kommt man mit der gleichen Menge Gras viel weiter, da keine Cannabinoide durch Hitze zerstört werden. Um mehr über die Vorteile von Verdampfern zu erfahren, lies bitte unseren Beitrag über die "Top 5 Vorteile des Verdampfens."