Cannabis bekämpft nachweislich die aggressivste Form von Hirntumoren

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Cannabis bekämpft nachweislich die aggressivste Form von Hirntumoren

Wir alle haben gehört, daß Cannabis gegen Krebs helfen kann - aber es stellt sich heraus, daß es signifikant wirksamer sein könnte als wir ursprünglich dachten.

Wir wissen, daß wir uns reichlich über die wissenschaftlichen Entdeckungen auslassen, die sich um Cannabis drehen, aber aus gutem Grund! Der konstante Strom positiver Studien über die Anwendungsmöglichkeiten von Cannabis ist überwältigend und es könnte nicht offensichtlicher sein als im jüngsten Fall, in dem Forscher herausgefunden haben, daß sowohl THC, als auch CBD beeindruckende Wirkungen auf eine der aggressivsten Formen von Hirntumoren haben, die gibt es - Gliom.

Die Studie

In der Molecular Cancer Therapeutics Zeitschrift veröffentlicht, zielte diese Studie des St. Georges Hospitals an der Universität von London darauf ab die Wirkungen von THC und CBD in Verbindung mit einer Strahlentherapie auf Gliom Hirntumore zu testen.

Anfangs wurde jedes Cannabinoid separat angewendet. Es wurde festgestellt, daß entweder 19mM CBD oder 14mM THC eine 50%ige Schrumpfung von Krebszellen bewirkte. Dann gingen sie dazu über eine kombinierte Lösung mit THC und CBD zu testen, von der nur 7mM benötigt wurden, um die gleichen Ergebnisse zu erzielen.

Es wurden synthetische und pflanzliche Konzentrate verwendet und bei beiden wurde die gleiche erstaunliche Wirkung beobachtet. Lies mehr über die Studie hier:

Ja, es sind große Nachrichten

Wir wissen daß es eine Menge positiver Krebsforschung gab, wenn es um Cannabis geht, aber keine war so tiefschürfend wie diese. Es ist ein sehr wichtiges Ergebnis; bei einem Hirntumor hat man eine Zwei-Jahres-Überlebensrate von 30% und eine Fünf-Jahres-Überlebensrate von nur 10%. Die Tatsache, daß eine solch angesehene Einrichtung nachweist, daß Cannabinoide eine so große Wirkung auf die Krebszellen des Gehirns haben, wenn sie zusammen mit einer Strahlentherapie verwendet werden, ist eine sehr vielversprechende Entwicklung.

Laut diesen Ergebnissen lösen THC und CBD wirksam den Zelltod von Krebszellen aus, hemmen das Fortschreiten des Tumorwachstums und bewirken sogar seinen Tod von innen heraus. Es wird vermutet, daß sie so effektiv sind, weil das Gehirn absolut vollgepackt mit CB1 und CB2 Rezeptoren ist - mit den Rezeptoren, an die die Wirkstoffe von Cannabis anbinden.

Wie es aussieht, ist diese Studie das Sahnehäubchen auf dem bereits großen Berg der Krebsforschung mit Cannabis. Es hat den Anschein, daß die zukünftige Bekämpfung von Krebs sehr eng mit unseren grünen Schönheiten verflochten sein könnte. Laßt uns hoffen, daß diese Erkenntnisse nun in einer Weise angewendet werden, die tatsächlich Leben retten kann.

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