Amerikanische Ureinwohner erhalten die Erlaubnis Marihuana anzubauen

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Amerikanische Ureinwohner erhalten die Erlaubnis Marihuana anzubauen

Das Justizministerium der Vereinigten Staaten hat dem Krieg gegen Drogen gerade einen weiteren Nackenschlag versetzt. Amerikanische Ureinwohner dürfen auf ihrem eigenen Land jetzt Cannabis anbauen und verkaufen.

Natürlich unterliegt eine solche Erlaubnis bestimmten Vorgaben; es bleibt illegal es an Minderjährige zu verkaufen, es kann nicht in Gegenden transportiert werden in denen es illegal ist und es darf nicht auf öffentlichen Flächen angebaut werden - um nur einige zu nennen. Allerdings ist die Tatsache extrem wichtig, daß es für amerikanische Ureinwohner nun legal geworden ist Cannabis auf staatlich sanktioniertem Land anzubauen und zu verkaufen. Es ist deswegen so wichtig, weil es eine Doppelmoral aufzeigt, die nicht von Dauer sein kann. Warum ist es in Ordnung einigen Menschen zuzutrauen Marihuana anzubauen und zu verwenden und anderen nicht? Es ist eine Differenzierung die eine Menge Aufmerksamkeit auf die Torheit des fortdauernden Cannabisverbots lenkt und wird dazu beitragen den Agumenten der Aktivisten ein wenig mehr Gewicht zu verliehen.

Zeit die Friedenspfeife auszupacken?

Bevor Du denkst, daß die USA nun von Marihuanafeldern überflutet wird - nicht alle Stämme wollen das Angebot annehmen. In der jüngeren Geschichte war der Drogenmissbrauch in einigen indianischen Gemeinden ein riesiges Problem und bei ihren Führern ein Grund zur Besorgnis. Daher könnten sich einige Stämme dafür entscheiden das Verbot fortdauern zu lassen und die US Regierung hat sich freundlicherweise dazu bereit erklärt es in diesen Bereichen weiterhin durchzusetzen. Selbst in Staaten wie Washington und Colorado könnten Stämme sich dafür entscheiden Cannabis auf ihrem Land zu verbieten.

Die andere Seite der Medaille sieht so aus, daß einige Stämme sich ansehen werden wie ein solcher Schritt verwendet werden könnte um die Einnahmen zu maximieren; in der gleichen Art, wie sie es mit dem Glücksspiel und Tabak bereits getan haben. Andere wiederum könnten es zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Eckpfeiler ihrer Gemeinde machen.

Was wir mit Sicherheit wissen, ist, daß diese weitere Differenzierung zwischen Landes- und Bundesrecht, sowie ob amerikanische Ureinwohner und nicht eingeborene des amerikanischen Volkes Zugang zu Marihuana erhalten, am Ende der Legalisierungsbewegung in die Hände spielt. Fakt ist, daß diese Erlaubnis keine Überzeugungsarbeit leistet und die Fähigkeit des Justizministeriums unterminiert das Verbot durchzusetzen. Das Cannabis Verbot liegt im Sterben.