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Chemie

Passiflora incarnata

Obwohl viele der psychoaktiven Eigenschaften der Passionsblume noch immer auf weitere Forschung warten, ist schon vieles bekannt.

Einer der wichtigsten Wirkstoffe, der in der Passionsblume enthalten ist, ist das Alkaloid Harmin - die gleiche Alkaloidgruppe kommt auch natürlich in Banisteriopsis caapi und der Syrischen Steppenraute vor. Harmine wirken wie natürliche MAO-A Hemmer, die den Abbau von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin verhindern. Viele pharmazeutische Antidepressiva nutzen den gleichen Mechanismus der MAO Hemmer, synthetische MAO Hemmer jedoch wurden mit gefährlicheren Wechselwirkungen mit Lebens- und Arzneimitteln in Verbindung gebracht.

Neben den Harmala Alkaloiden enthält die Passionsblume Luteolin, Chrysin und Apigenin. Wie diese Substanzen zusammen wirken, um die entspannende und beruhigende Wirkung zu erzeugen, ist noch nicht wirklich bekannt.

Von der Passionsblume wurde auch herausgefunden, daß sie hohe Dosen GABA enthält, das mit den GABA Rezeptoren im Körper interagiert. Die Aktivierung der GABA Rezeptoren reduziert die Aktivität des zentralen Nervensystems, wodurch es weniger "erregbar" wird - dies erklärt auch einige der sedierenden Wirkungen, die die Passionsblume zeigt.

 

Zamnesia