Ganja & Yoga: Eine Wiederauflebende Union?

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Kategorien : BlogCannabisKunst & Kultur

Ganja & Yoga: Eine Wiederauflebende Union?

Im Westen noch relativ neu, ist die Kombination von Cannabis und Yoga tatsächlich eine uralte Praxis. Also werfen wir einen Blick darauf, was es damit so auf sich hat.

Weed-Yoga ist genau das, wonach es klingt; es ist die neueste modische Art und Weise die geistige und körperliche Natur seines Wesens zu trainieren und hilft, Frieden und Wohlbefinden in das Leben zu bringen. Nun mag es ein relativ neues Konzept hier im Westen sein, doch Cannabis wurde schon eine sehr lange Zeit verwendet, um die Kraft des Yoga zu verbessern.

Das soll diese wachsende Popularität jedoch nicht schmälern; es gibt einen Grund, warum Cannabis und Yoga seit Jahrhunderten zusammen verwendet wurden und noch immer werden. Tatsächlich könnte man sogar behaupten (wenn auch mit einem leichten Herzen), dass alles Yoga ohne die Verwendung von Cannabis keine echte Erfahrung ist. Wenn man bis zurück zu den Wurzeln des Yoga geht, wurde eher seltener KEIN Cannabis als Teil der Praxis verwendet.

EIN GESUNDER TREND: KIFFEN IM KURS

In Teilen der USA ist Weed-Yoga jedenfalls wirklich angekommen An Orten wie Kalifornien, wo medizinisches Marihuana legalisiert wurde, kann man als Patient an einer 15-minütigen kommunalen Rauchsitzung teilnehmen, gefolgt von 90 Minuten des Dehnens in Glückseligkeit. An den Orten, wo Marihuana völlig legalisiert wurde, sind die Dinge noch einen Schritt weiter; nicht nur, dass allerorten Weed-Yoga auftaucht, es entstehen jetzt auch engagierte Cannabis Yoga-Refugien und Zentren.

Zunächst kann die Kombination der beiden tückisch sein - auch für Yoga-Profis. Die Annahme sollte wohl sein, dass es sofort die Erfahrung verbessert, aber die eher physischen Aspekte können etwas gewöhnungsbedürftiger sein. Wenn Du nüchtern an Präzisionsbalance gewöhnt bist, kann die Durchführung der gleichen Positionen ziemlich schwierig sein, wenn Du stoned bist. Wenn Du den Dreh allerdings erstmal heraus hast, werden alle Aspekte der Übung verstärkt, so dass Du am Ende der Sitzung das Gefühl hast viel revitalisierter, gestärkter und in Frieden zu sein.

Es ist wirklich kein Wunder, dass die Partnerschaft von Cannabis und Yoga den Markt im Sturm erobert. Yoga selbst hatte in den letzten Jahren einen massiven Anstieg in der Popularität zu verzeichnen, da die Leute danach trachten sowohl ihre Gesundheit zu verbessern, als auch die exotischen und spirituellen Praktiken anderer Kulturen kennenlernen möchten. Die Zugabe von Cannabis, um die Dinge noch weiter zu verbessern, ist nichts, das man als lachhaft abtun könnte. Aber wie wurde die Kunst der Kombination von Cannabis und Yoga als eine traditionelle Praxis verwendet?

CANNABIS UND YOGA: EIN FESTER BESTANDTEIL DER HEILIGEN MÄNNER INDIENS

Während Yoga zu praktizieren an Orten, wo Cannabis legal ist, wie erwähnt zu einer Modeerscheinung geworden ist, wurde und wird es in einem eher traditionellen Sinne auf der anderen Seite der Welt praktiziert. Sadhus, Indiens wandernde heilige Männer, sind bekannt für ihre Verwendung von Cannabis als spirituelle Hilfe bei Yoga.

Sie sind Menschen, die alle Bindungen des Lebens aufgeben, einschließlich ihres Besitzes und der Familie. Sie wandern durch das Land und üben auf der Suche nach Erleuchtung ein Leben des Yoga und Zölibats aus, wobei sie von der Freigiebigkeit der Frommen des Landes leben. Jene, die ihr Leben Shiva, dem Gott der Zerstörung und Verjüngung gewidmet haben, haben eine Ausrede für die Verwendung von Cannabis als Werkzeug parat - obwohl Sadhus, die andere Götter anbeten, sie ebenfalls gerne nutzen. Shiva wird oft auf einem Berg dargestellt, so high wie nur was, während er Erleuchtung durch Yoga sucht. Da scheint es nur richtig, dass seine Jünger es ihm nachtun.

Dies gibt Cannabis so etwas wie einen heiligen Status in Indien und obwohl technisch illegal, möchten nur wenige Beamte einen Anhänger Gottes bestrafen und somit riskieren, dass sie auf der Abschussliste des Gottes der Zerstörung enden. Es hat zu einer Atmosphäre der Toleranz und Akzeptanz von Marihuana geführt - obwohl man gegen Touristen vorgeht, die Drogen konsumieren.

Unterm Strich kann Cannabis eine ausgezeichnete Hilfe für die geistige Übung sein, wenn es richtig eingesetzt wird. Es wurde so seit Jahrhunderten praktiziert und so wird es wahrscheinlich auch für viele Jahrhunderte weiterhin getan werden. Es ist eine Praxis, die in die westliche Kultur herüberschwappt, während viele versuchen, sich durch Übung zu erforschen und ihren Verstand für die Idee öffnen, dass an Cannabis doch nicht alles so schlecht sein kann. Noch eine weitere Verwendung für unser geliebtes Kraut.

 

         
  Josh  

Geschrieben von: Josh
Autor, Psychonaut und Cannabis-Liebhaber, Josh ist Zamnesias betriebsinterner Experte. Er verbringt seine Tage draußen in der Natur, wobei er in die verborgenen Tiefen aller Dinge eintaucht, die psychoaktiver Natur sind.

 
 
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