Wissenschaftliche Konferenz über Psychedelika beleuchtet therapeutischen Nutzen

Veröffentlicht :
Kategorien : BlogPsychedelika

Wissenschaftliche Konferenz über Psychedelika beleuchtet therapeutischen Nutzen

Obwohl Hippies & Psychonauten ihre mit Drogen gefüllten Zeiten der 60er und 70er Jahre hatten, zwangen allgemeiner Konsens und härtere Gesetze die betäubte und verwirrte Jugend dieser Zeit, ihre Medik

Obwohl Hippies & Psychonauten ihre mit Drogen gefüllten Zeiten der 60er und 70er Jahre hatten, zwangen allgemeiner Konsens und härtere Gesetze die betäubte und verwirrte Jugend dieser Zeit, ihre Medikamenteneinnahme zu reduzieren. Heute jedoch haben sich die Psychedelika wie jede andere Industrie entwickelt, jetzt werde sie in Einrichtungen synthetisiert und in klinischen Studien auf ihren legitimen medizinischen Nutzen getestet. Psychoaktiva sind seit langem ein heiß recherchiertes und diskutiertes Thema in Kreisen der medizinischen und psychischen Gesundheit.

Deshalb kommen seit 2010, an jedem 18. bis 23. April, Dr. Rick Döblin und die Mitglieder der MAPS (Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies - Interdisziplinäre Vereinigung für Psychedelische Studien) Psychedelic Science Conference (PSC - Wissenschaftskonferenz über Psychedelika) in Oakland, CA zusammen, um miteinander zu diskutieren, einander zuzuhören und um den anderen die aktuellsten Themen und Debatten über den medizinischen Gebrauch von Psychoaktiva zu präsentieren. Unter den Anwesenden sind Professoren und Doktoren der Medizin von Institutionen wie John Hopkins, UC Berkeley und Harvard zu finden.

Humphrey Osmond aus Großbritannien führte seit langer Zeit wissenschaftliche, klinische Versuche über die Nutzung von LSD durch. Er untersuchte den wahren medizinischen Nutzen von Psychedelika und deren Anwendung in Krankenhäusern auf der ganzen Welt, andere folgten. Er erlärte den Begriff psychedelisch, daß es bedeute, daß sich etwas im Geiste manifestierte. MAPS PSC Moderatoren sprechen über Anwendungen von psychoaktiven Substanzen aller Arten, wie Psilocybin Pilze, Meskalin, Ayahuasca, Ecstasy und Cannabis und ihre Präsentationen schaffen eine offene Atmosphäre, die es ermöglicht, daß sich die wahre medizinische und therapeutische Kraft der psychedelischen Drogen zeigen kann.

Zum Beispiel Psilocybin Pilze, mit denen Doktoren der Medizin, wie Stephen Ross, Charles Grob und Torsten Passie, Studien planen, um sich 2013 gründlich in die Wissenschaft der Psychedelika zu vertiefen. Als Klasse I Droge in den USA, werden sie definiert als Substanz "ohne legitime medizinische Zwecke", haben statt dessen jedoch in mehreren Studien bewiesen, daß sie helfen, Menschen von ihrer Alkoholsucht zu befreien. In einem anderen medizinischen Bereich haben andere Forscher den Nutzen von Psilocybin bei der Eindämmung von unbewältigbarem Stress und Angst bei unheilbaren, sterbenden Patienten aufgezeigt. Die Ärzte und Moderatoren auf der MAPS PSC beziehen sich bei ihrer Diskussion über Psychedelika traditionell auf klinische Studien und harte, wissenschaftliche Beweise und sind vorsichtig mit ihren Behauptungen über die Wirksamkeit verschiedener Medikamente.

Eine weitere beliebte Freizeitdroge, Ecstasy (MDMA), wurde erstmals im Jahre 1912 in Deutschland von Merck kreiert, für den weniger "therapeutischen" Zweck, den Hunger der deutschen Soldaten zu unterdrücken. Seit seiner Erschaffung und massiver Verwendung in den 60er, 70er und 80 Jahren durch die Drogen Kultur und seinem späteren Boom in den Diskotheken, wird Ecstasy nun intensiv auf seine Fähigkeit untersucht, Patienten mit psychischen und emotionalen Traumata zu helfen. Peter Oehen, Annie Mithoefer und viele andere aus verschiedenen Nationen bei MAPS PSC werden neues Licht in diese Sache bringen; viele aktuelle Studien zielen darauf ab, Ecstasy als Waffe gegen PTSD, was bei Polizisten und Kriegsveteranen Schmerzen verursacht, einzusetzen.

Unter Gästen, werden Referent Stan Grof, David Nichols und Torsten Passie auch die ähnliche Wirkung von Lysergsäurediethylamid oder LSD auf Traumata und PTSD veranschaulichen. Diese Droge wurde erstmals 1938 versehentlich von dem berühmten Dr. Albert Hoffman für Sandoz Labors synthetisiert. Ein Hardvard Professor, Timothy Leary, war der erste, der in seinen entfremdeten Experimenten im Topf des medizinischen LSDs rührte und in mehr als 29 verschiedenen Gefängnissen auf der ganzen Welt landete. Seitdem aber, selbst als eine US Klasse I Substanz, hat es an Bekanntheit für die potenzielle Behandlung von Schizophrenen, Traumaleidenden und bei verschiedenen anderen psychischen Störungen gewonnen.

Jedes Psychedelika hat seine eigene Geschichte und Leben, angefangen im Labor eines Pharma Riesen für eine einmalige Verwendung, dann macht es seinen Weg auf die Straße und den harten Einsatz, um schließlich in den Fokus medizinischer Forscher wie MAPS und ihrer Gäste zu rücken. Das Mißverständnis, daß Freizeitdrogen Psychoaktiva keinen Nutzen haben, das Gehirn abbauen, die Gesundheit zerstörende Chemikalien sind, ist tot und immer öfter kommen gut ausgebildete, qualifizierte Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen, um die Stärke und Wirksamkeit der medizinischen Psychedelika aufzuzeigen.

Meskalin Kakteen