Produktrezension: Mighty

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Produktrezension: Mighty

Wenn es um tragbare Verdampfer geht, hat der Mighty eine Menge zu bieten. Doch wird er dem Rummel gerecht? Es ist Zeit, dass wir uns in einem Blog Beitrag im Detail mit ihm befassen.

Der Mighty ist so beeindruckend wie sein Name schon sagt. Es ist ein in Deutschland hergestellter tragbarer Umluftverdampfer von Storz und Bickel. Wer den Namen nicht kennt, das sind die Jungs, die den Volcano produzieren - einen weltweiten Favoriten.

Also, was mag ich an ihm? Nun, er ist einfach zu bedienen, hat die längste Akkulaufzeit, die ich je bei einem tragbaren Verdampfer gesehen habe und produziert eine Dampfqualität, die jeden Kenner beeindrucken wird. Die einzigen wirklichen Nachteile sind, dass mit einer so großen Funktionalität eine ziemlich sperrige Größe und ein mächtiger Preis einhergehen.

Lass uns einen Blick auf die feineren Details werfen:

GRÖSSE

Mighty

Beginnen wir mit dem größten Problem, das ich mit dem Mighty hatte. Der Mighty ist einer der, wenn nicht der größte tragbare Verdampfer, der derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Er wiegt 230 Gramm und misst 14 x 8 x 3cm. Das ist zwar nicht wirklich riesig, aber für einen tragbaren Verdampfer ist es schon ziemlich groß und wird mit Sicherheit keinen Preis für Subtilität gewinnen. Er liegt gut in der Hand und fühlt sich gut an, füllt aber meinen ganzen Griff. Die Größe und das Gewicht des Mighty sind an sich nicht unbedingt Probleme, aber wenn Diskretion gefragt ist, lässt der Mighty einen im Regen stehen. Er ist immer noch klein genug, um ihn relativ leicht zu transportieren, aber Du wirst eine Handtasche oder große Taschen benötigen.

EINFACHE HANDHABUNG

Mighty

Ich fand den Mighty äußerst benutzerfreundlich. Der Deckel lässt sich leicht abnehmen und legt die Kräuterkammer frei. Ist die gefüllt, schraubt man den Deckel wieder drauf und stellt auf seinem LED-Display eine Temperatur ein, auf die er sich erwärmen soll - die zwischen 40 und 210°C eingestellt werden kann. Der Strom und die Solltemperatur werden auf dem LED-Bildschirm angezeigt, was es einfach macht alles zu kontrollieren und Änderungen vorzunehmen. Mit der auf 180°C eingestellten Temperatur benötigte er satte 81 Sekunden, um sich aufzuheizen. Sobald er die Zieltemperatur erreicht hat, vibriert er, um mich wissen zu lassen, dass er bereit ist mit dem Verdampfen loszulegen. Alles, was dann noch erforderlich war, war einen Zug zu nehmen.

Es sei darauf hingewiesen, dass das Gerät, solange es eingeschaltet ist, automatisch versuchen wird die Zieltemperatur zu halten, das heißt, wenn es eingeschaltet ist, heizt es ständig nach. Um Akkuladung zu sparen, stellt es sich nach einer Minute ohne Verwendung ab. Es bestätigt das Ein- und Ausschalten mit einer Vibration.

VERARBEITUNGSQUALITÄT, OPTIK UND HAPTIK

Mighty

Als ich zum ersten Mal hörte, dass der Mighty aus Kunststoff gemacht ist, war ich ziemlich entäuscht. Aber ich muss sagen, dass er sich nicht billig oder zerbrechlich anfühlt. Man muss es Storz und Bickel hoch anrechnen, dass sie einen tragbaren Verdampfer aus Kunststoff produzieren und es schaffen, dass er sich trotzdem solide und eben wie aus dem oberen Preisende des Marktes anfühlt. Das LED-Display ist hell, klar und reagiert prima, so dass es leicht ist die Temperatur zu überwachen und den Überblick über die verbleibende Ladung der Akkus zu behalten.

Wenn es darum geht wie der Mighty aussieht und sich anfühlt, kann man sagen, dass er mehr auf Effizienz, als auf Aussehen ausgelegt ist. Das einzig wirklich bemerkenswerte in Sachen Ästhetik sind die Rippen rundrum, die die Kühlung unterstützen. Ansonsten ist sein Aussehen eher unauffällig. Allerdings nimmt der Fokus auf effiziente Funktion und Qualität ihm nichts von seiner Haptik. Wenn überhaupt, steigert er sie. Es fühlt sich beruhigend an zu wissen, dass es den Test der Zeit überstehen wird.

DAMPFQUALITÄT

Die vom Mighty produzierte Dampfqualität ist außergewöhnlich. Tatsächlich ist sie der sehr ähnlich, die ich beim Volcano kennengelernt habe. Ich habe ihn mit etwas ausgehärtetem Marihuana verwendet und er erzeugt einen extrem weichen und rein schmeckenden Dampf. Der Mighty hat es auch geschafft während des Verdampfens eine ziemlich einheitliche Temperatur zu halten und hatte einen minimalen Zugwiderstand - was etwas ist, das man von vielen seiner Konkurrenten nicht sagen kann. Wenn Dampfqualität Deine höchste Priorität ist, wird er Dich nicht enttäuschen, obwohl er ein Kunststoffmundstück hat.

AKKULAUFZEIT UND LADEDAUER

Mighty

Mit einer großen Größe kommt ein großer Akku und hier wird der Mighty auf alle Fälle nicht enttäuschen. Ich schaffte es im Durchschnitt auf bis zu 95 Minuten Dauerbetrieb und damit ist er einer der am längsten durchhaltenden tragbaren Verdampfer, den es auf dem Markt gibt. Man kann ihn dank seiner Durchgangsfunktion auch während des Ladevorgangs verwenden. Da der Akku ziemlich kraftvoll ist, kann er nicht am USB-Port aufgeladen werden. Er muss an die Steckdose angeschlossen werden, um Saft zu tanken. Ich stellte fest, dass er, wenn er völlig entladen war, etwas mehr als 2 Stunden brauchte, um vollständig aufgeladen zu sein.

WEITERE BEOBACHTUNGEN

Es gibt ein paar andere Dinge, die am Mighty erwähnenswert sind. Erstens, die Art der Heizung. Obwohl der Mighty beim Verdampfen vorwiegend Umluftheizung verwendet, beginnt er zunächst die Kräuterkammer durch Kontaktwärme zu erhitzen - was ihn technisch gesehen zu einem Hybriden macht. Während dies auf die tatsächliche Dampfqualität nur geringe Auswirkungen hat, hilft es die Kammer schneller zu erwärmen und ist daher bemerkenswert.

Zweitens, der Mighty wird mit einem Grinder aus Kunststoff und einer Füllhilfe geliefert. Bedenkt man wie knifflig es manchmal sein kann die nächste Ladung einzufüllen, vor allem wenn man mittendrin in einer Sitzung ist, ist es äußerst nützlich dieses Werkzeug zur Verfügung zu haben. Im Grunde ist es ein Trichter, mit dem man das ganze Kraut hineinschüttet.

PREIS

Nicht nur die Qualität dieses Verdampfers ist "mighty", leider ist der Preis es auch. Mit einem Preis von rund €348 ist der Mighty sicherlich nicht billig und teurer als die Konkurrenz. Es ist ein Preis, der manchen abschrecken wird oder ihn für andere unpraktikabel macht. Allerdings ist der Mighty wirklich ein bemerkenswertes Stück Technik, wenn Du also das Beste vom Besten suchst und bereit bist das Geld auszugeben, um ihn zu bekommen, dann ist der Mighty eine lohnende Investition.

FAZIT

Im Großen und Ganzen bin ich von dem Mighty sehr beeindruckt. Es ist ein spitzenmässiger tragbarer Verdampfer für alle, die Dampfqualität über alles priorisieren. Er mag nicht wirklich ein Hingucker sein und hat einen gepfefferten Preis, aber er macht seine Sache sowas von gut, dass Dich das wahrscheinlich nicht kümmern sollte. Zudem ist er so benutzerfreundlich, dass sogar der unbedarfteste Anfänger in der Lage sein sollte herauszufinden, wie man ihn benutzt, auch ohne große Anleitung. Der einzige Nachteil ist seine Größe und wer einen Verdampfer braucht, den er leicht versteckt halten kann, für den ist der Mighty wahrscheinlich ungeeignet. Wenn Diskretion allerdings kein Problem ist, dann wird der Mighty ohne Ende gefallen. Ich persönlich fand, dass die lange Akkulaufzeit, Konsistenz und hohe Dampfqualität ihn ideal für Gruppensitzungen machen. Der Mighty wurde gebaut, um einen Job zu erledigen und das tut er zuverlässig.

 

         
  Josh  

Geschrieben von: Josh
Autor, Psychonaut und Cannabis-Liebhaber, Josh ist Zamnesias betriebsinterner Experte. Er verbringt seine Tage draußen in der Natur, wobei er in die verborgenen Tiefen aller Dinge eintaucht, die psychoaktiver Natur sind.

 
 
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