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Der Hanfanbau Wird In Den USA Legal
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Der Hanfanbau Wird In Den USA Legal

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Für amerikanische Hanfbauern fällt Weihnachten dieses Jahr auf den 20. Dezember. Mit der Unterstützung aller Parteien wurde an diesem Tag ein neues Gesetz verabschiedet, das den legalen Hanfanbau erlaubt. Die von Präsident Trump unterzeichnete Entscheidung wird sich nicht nur auf die heimische Landwirtschaft auswirken, Lies weiter für mehr Infos..

EINE BAHNBRECHENDE ENTSCHEIDUNG

Der 20. Dezember ist ein Tag, an den sich Hanfbauern und Aktivisten noch lange erinnern werden. Es ist der Tag, an dem Präsident Trump die 2018 Farmers Bill unterzeichnet hat. Damit wird Hanf in allen 50 US-Bundesstaaten legalisiert. Das Gesetz wurde letzte Woche nach einer einmonatigen Debatte in dieser Angelegenheit vom US-Repräsentantenhaus und vom US-Senat verabschiedet. Überraschenderweise stimmten sowohl die demokratische als auch die republikanische Partei für das Gesetz. Es ist selten, dass beide Parteien zusammenarbeiten; man darf jedoch erwarten, dass das Gesetz der amerikanischen Landwirtschaft einen erheblichen Schub verleihen wird.

Der Vorsitzende des US-Senats, Mitch McConnell, setzte sich bereits vor der Überprüfung durch beide Parteien für das Gesetz zur Hanflegalisierung ein. Es wird den kommerziellen Anbau von Hanf sowie dessen weitere Erforschung und Entwicklung ermöglichen. Die Gesetzesvorlage wird voraussichtlich ab dem 1. Januar in Kraft treten. Aufgrund der geltenden Vorschriften müssen viele Landwirte jedoch etwas länger warten, bevor sie ihren Hanf legal anbauen dürfen.

EINE BAHNBRECHENDE ENTSCHEIDUNG

DIE FARM BILL IST DIE BEDEUTENDSTE GESETZESÄNDERUNG DIE HANFPFLANZE BETREFFEND SEIT DEN SIEBZIGER JAHREN

Die Farm Bill wird als bedeutende Wende gegen die mit Hanf verbundene Flut negativer Vorurteile angesehen. Es handelt sich um die erste Änderung der rechtlichen Einordnung der Pflanze, seitdem Cannabis 1970 im Rahmen des Betäubungsmittelgesetzes reguliert wurde. Nach der Einstufung als Narkotikum des Anhangs 1 wurden alle Cannabis-Derivate, einschließlich Hanf, über einen Kamm geschert. Obwohl die Hanfpflanze nur winzigste Mengen an THC enthält, musste sie die ganze Zeit über dieselben Härten wie Cannabis erleiden.

WAS BEINHALTET DAS NEUE GESETZ?

WAS BEINHALTET DAS NEUE GESETZ?

Hanfbauern haben damit endlich Zugang zu derselben finanziellen Unterstützung, die auch anderen landwirtschaftlichen Bereichen gewährt werden. Zu den Neuerungen gehört auch der Zugang zu Bankdienstleistungen, Kreditkartenunternehmen und die Erlaubnis, Hanfprodukte zu bewerben. Ebenso erlaubt das neue Gesetz der Hanfpflanze, die Grenzen der Bundesstaaten zu überschreiten, was zur Zeit noch eine ziemliche Herausforderung darstellt. Das hindert einzelne Bundesstaaten jedoch nicht daran, ihre eigenen Beschränkungen aufzuerlegen. Diese Beschränkungen dürfen sich jedoch nicht auf den Transport von Hanf im ganzen Land auswirken.

Noch wichtiger ist, dass Hanf und seine Derivate (einschließlich seiner Cannabinoide) jetzt unter eine einheitliche rechtliche regelung fallen. Solange aus Hanf gewonnene Produkte, einschließlich der CBD-Öle, aus Pflanzen hergestellt werden, die weniger als 0,3% THC enthalten, fallen sie nicht unter die im Betäubungsmittelgesetz festgelegten Bestimmungen. Stattdessen fallen sie in die Zuständigkeit der US-Landwirtschaftsministeriums.

Schließlich ermöglicht die Gesetzesvorlage den Hanfbauern auch den Zugang zur bundesstaatlichen Ernteversicherung. Bei unerwarteten Ernteausfällen wird den Hanfbauern derselbe Versicherungsschutz gewährt wie in anderen rechtlichen Bereichen der Landwirtschaft.

WAS WIRD VON DER NEUEN FARM BILL NICHT ERFASST?

Wir haben bereits einige dieser Elemente angesprochen, aber es ist wichtig deutlich auszusprechen, was in der Farm Bill nicht enthalten ist: Cannabis bleibt nach dem Bundesgesetz illegal und wird immer noch als Rauschgift eingestuft. Auch Cannabinoidprodukte aus Cannabis sind weiterhin illegal, da die meisten Cannabissorten nicht weniger als 0,3% THC enthalten. Schließlich darf jemand, der wegen Drogenmissbrauchs verurteilt wurde, erst zehn Jahre nach seiner Verurteilung in der Hanfbranche tätig werden. Diese Einschränkung sollte ursprünglich ein lebenslängliches Verbot umfassen, bevor man in der Debatte über das Gesetz einen Kompromiss erreichte.

Das Jahr 2019 wird sicherlich ein aufregendes Jahr für die Hanfbranche. Nachdem bereits die letzten zwölf Monate in Bezug auf Gesetzesänderungen äußerst aufregend verliefen, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass der Weg des Fortschritts wieder verlassen wird.

DIE ZUKUNFT DES HANFANBAUS

DIE ZUKUNFT DES HANFANBAUS

Es ist nicht zu leugnen, dass dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist. Hanf wird seit Tausenden von Jahren von vielen Kulturen auf der ganzen Welt verwendet, um Kleidung, Medikamente und Tierfutter herzustellen. Mit dem Schritt Amerikas, die Pflanze zu legalisieren, werden zweifellos viele andere Länder genau beobachten, wie sich die Branche entwickelt. Für die Landwirte in den USA gibt es allerdings noch einige kleinere Hürden, bevor sie von der Gesetzesänderung profitieren können.

Die Anbaupläne müssen dem US-Landwirtschaftsministerium (USDA) vorgelegt werden, bevor sie genehmigt werden können. Dieser Prozess kann einige Wochen dauern. Man kann daher davon ausgehen, dass die ersten Genehmigungen Ende Januar unterzeichnet werden.

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Lucas

Geschrieben von: Luke
Luke ist ein Teilzeit-Autor und Vollzeit-Visionär. Ein anonymer Psychonaut, der mit Anzug und Krawatte in der Gesellschaft untertaucht, arbeitet daran den Massen evidenzbasierte Rationalität zu bringen.

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