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Kratom Chemie

Kratom

"Der natürliche Verlauf der Kratom Verwendung, einschließlich der klinischen Pharmakologie und Toxikologie, sind kaum untersucht", betont einer der wenigen Experten dieser Pflanze, Dr. Edward Boyer, im Addiction Journal. Nur eine Handvoll wissenschaftlicher Arbeiten wurden über Kratom, seine Wirkungen und seine Jahrhunderte lange Geschichte der Verwendung, in englischer Sprache verfasst.

Was wir wissen, ist, daß über 25 Alkaloide aus Kratom isoliert werden konnten und bis vor kurzem wurde von Mitragynine angenommen, daß es der Hauptgrund für die Wirkung von Kratom sei, da es das am Häufigsten vorkommende Alkaloid in der Pflanze darstellt. Im Jahr 2002 wurde dann von einer Gruppe japanischer Forscher 7-hydroxymitragynine entdeckt, welches die wichtigste Substanz ist. Obwohl sie in viel kleineren Mengen vorkommt, wurde von diesem geringfügig vorkommenden Alkaloid im Kratom festgestellt, daß es sogar stärker als Morphin ist.

Die japanischen Forscher meldeten in der Hoffnung auf die Entwicklung von Kratom Derivaten als Arzneimittel, ein Patent für alle möglichen medizinischen Verwendungen von Mitragyninen an.

Bei späteren Untersuchungen wurde festgestellt, daß beide Alkaloide als partielle Opioid Rezeptor Agonisten fungieren, wobei sie supraspinale Mu- und Delta Opioid Rezeptoren aktivieren. Daher die ähnlichen Wirkungen wie bei Morphin und die Verwendung von Kratom als Mittel, um bei chronischen Betäubungsmittel Anwendern die Symptome eines Opioid Entzuges zu mindern.

Ein medizinischer Toxikologe in einem Harvard Medical School Lehrkrankenhaus, Dr. Boyer interessierte sich für Kratom, nachdem er darüber auf Websites zur gegenseitigen Hilfe für einige der 40 Millionen Amerikaner gelesen hatte, wie sie ihre chronischen Schmerzen bewältigen.

Bis zum Jahr 2006 konnten sie ihre Medikamente online kaufen, doch dann begann die Regierung, die Internet Apotheken zu schließen. Nun hingen alle auf dem Trockenen, die die Selbstmedikation praktizierten und stolperten auf der Suche nach einem Weg für den Opiat Entzug über Kratom.

Die Versorgungslage wurde bald verbessert, um die Nachfrage zu befriedigen und als sich die Verfügbarkeit verbesserte und es langsam die Runde machte, daß es tolle Freizeit- und Erholungseffekte hat, begann die unvermeidliche Medienberichterstattung und Verteufelung. Aber das steigende öffentliche Interesse, wenn auch desinformiert, hat auch dazu beigetragen, daß Kratom ins Licht seriöser Forscher rückte.

Kratom Chemie

Die Alkaloidstruktur von Kratom ähnelt zwar entfernt denen anderer psychedelischer Drogen wie LSD oder Psilocybin, aber nach der Einnahme von Kratom wurde noch nie von psychedelischer Aktivität berichtet. Stattdessen löst Kratom Wirkungen aus, die von erhöhter Konzentration und Aktivität bis zu schwerer Schläfrigkeit und längerem Schlaf reichen. Aber es gibt weithin unbekannte wünschenswerte Nebenwirkungen von Kratom ... und es sind weit mehr Chemikalien mit im Spiel, als nur die bisher am weitesten erforschten Wirkstoffe 7-Hydroxymitragynin und Mitragynin. Während unserer Nachforschung über die Inhaltsstoffe von Kratom sind wir diesen chemischen Substanzen begegnet: Ajmalicin, 7-Acetoxymitragynine, Corynantheidin, Corynoxein, Corinoxin, 3-Dehydromitragynin, (-)-Epicatechin, 3-Isocorynantheidin, 3-Isopaynanthein, Isomitraphyllin, Isospeciofolin, Isospecionoxein , Mitraciliatin, Mitrafolin, Mitragynalin, Mitraphylin, Mitraspecin, Mitraversin, Paynanthein, Speciociliatin, Speciofolin, Speciogynin, Specionoxein, Speciogynin, Speciofolin, Stipulatin, aber wir werden unseren Exkurs auf die interessantesten Verbindungen begrenzen; 7-Hydroxymitragynin, Mitragynin und (-) -Epicatechin. Tatsächlich enthält Kratom mehr als 40 Chemikalien, aber wir haben einfach nicht alle gefunden, um sie hier aufzulisten.


7-Hydroxymitragynin

Kratom_7-Hydroxymitragynine

7-Hydroxymitragynin ist der wichtigste Inhaltsstoff in Kratom Tinkturen und weist Opioid-agonistische Aktivität auf. Neuere Forschungen über die Wirkstoffe in Kratom haben gezeigt, daß seine Potenz 30-fach höher ist, als die von Mitragynin, was 7-Hydroxymitragynin zum Spitzenkandidaten als Hauptwirkstoff in Kratom macht und Mitragynin, von dem zuvor angenommen wurde, es sei der wichtigste chemische Wirkstoff, auf den zweiten Platz verweist. 7-Hydroxymitragynin interagiert mit den drei großen Opiod Standorten Kappa, Delta und Mu, aber es bindet sich vorzugsweise an Mu Rezeptoren; diese Rezeptoren sind verantwortlich für die angenehmen Wirkungen von Opiaten, Analgesie und physische Abhängigkeit.


Mitragynin

Kratom_Mitragynine

Mitragynin ist ein Alkaloid und wurde erstmals bereits im Jahre 1907 von D. Hooper isoliert, also hat es tatsächlich nahezu 100 Jahre gedauert, bis es seinen Weg in die Freizeitgestaltung fand. Es wurde angenommen, daß es der primäre Wirkstoff in Kratom wäre, aber es stellte sich heraus, daß es nur das am häufigsten vorkommende Alkaloid ist (etwa 0,1-0,3%, abhängig von der Pflanze). Eine kleine Dosis Mitragynin wirkt wie ein Stimulans, weil es an die Delta Rezeptoren andockt, aber bei höheren Dosen dockt es auch an die Mu Rezeptoren an und lindert Schmerzen. Obwohl die Struktur des Mitragynin Alkaloids der von LSD oder Psilocybin ähnlich ist, löst es keine psychedelische Wirkung aus. Da vom Mitragynin angenommen wurde, daß es der Hauptwirkstoff in Kratom sei, ist es besser erforscht als 7-Hydroxymitragynin.


(-)-Epicatechin

Kratom_Epicatechin

Epicatechin ist mit seinen vielfältigen Nutzen für die Gesundheit ein echter Alleskönner. Es reduziert die Wirkung freier Radikaler im Körper, was das Krebsrisiko mindert und verhindert, daß Fettzellen oxidierenden und Arterien verstopfen. Darüber hinaus hilft es mit dem Blutzucker und ist gut für Diabetiker, weil es das körpereigene Insulin nachahmt. Hinzu kommt, daß es das Wachstum von Bakterien wie E-Coli verhindert und die Alpha-Amylase hemmt.

 

Zamnesia

Kratom