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Die Chemie von Ayahuasca

Die wichtigsten aktiven biochemischen Substanzen in Banisteriopsis Caapi, Banisteriopsis Inebrians und anderen Arten von Banisteriopsis sind: ß-Carboline Alkaloide Harmine, Harmaline, Tetrahydroharmine, Harmol, Harmic Säure, MethylesterHarmic Amid, Acetyl Norharmine, Harmine N-Oxid, Harmalinic Säure und Ketotetra Hydronorharmine

Banisteriopsis Caapi hat einen höheren Tetrahydroharmine Gehalt als Peganum Harmala (Steppenraute) und bestimmte Arten der Passiflora sp. (Passionsblume), die auch Harmala Alkaloide enthalten. Dies könnte der Grund für die vollständigere und länger anhaltende therapeutische Wirkung sein, die echtes Ayahuasca im Vergleich zu "analogen" Zubereitungen bietet.


1. Banisteriopsis caapi

Banisteriopsis caapi enthält Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin, Harmol und 6-Methoxytryptamin. Die primären Wirkstoffe in Banisteriopsis caapi sind die Alkaloide Harmin, Harmalin und Tetrahydroharmin. Sowohl Harmin und Harmalin sind vollkommen umkehrbare MAO Hemmer, während Tetrahydroharmin ein schwacher Serotonin (5-Hydroxytryptamin) Inhibitor ist.

 

Harmin

HarminDas kristalline Harmala Alkaloid Harmin hemmt umkehrbar Monoaminoxidase A (MAO-A), hat aber keinen Einfluß auf MAO-B. Als es erstmals in Ayahuasca entdeckt wurde, wurde es "Telephatin" genannt, aber der Name wurde schnell verworfen, als Wissenschaftler entdeckten, daß das gleiche Alkaloid bereits aus Preganum harmala gewonnen worden war. Harmine ist ein Alkaloid der beta-carbolin Familie und verhindert den Abbau von Monoamin Neurotransmittern durch die Hemmung der Wirkung der MAO Enzyme, die DMT normalerweise aufbrechen und verhindern würden, daß es die Blut Hirn Schranke passiert.

 

Harmalin

HarmalinHarmalin ist die reduzierte Form von hydriertem Harmin und ist ein umkehrbarer MAO-A Inhibitor. Harmalin ist ein Alkaloid der beta-carbolin Familie, das als Stimulans des zentralen Nervensystems agiert.

 

Tetrahydroharmin

TetrahydroharminTetrahydroharmin ist ein beta-carbolin Derivat und ein schwacher Serotonin Aufnahme Inhibitor, es hemmt Monoaminoxidase A nicht.

 

Harmol

HarmolHarmol ist ein toxisches beta-carbolin Indolamin Alkaloid (kommt auch in Perganum harmala, Tribulus, Kallstroemia spp., Elaeagnus angustifolia und Passiflora incarnata vor).

 

 

 

6-Methoxytryptamin

6-Methoxytryptamin6-Methoxytryptamin ist ein Indol der Tryptaminfamilie.

 

 

 

2. Psychotria viridis und Psychotria carthaginensis

enthalten Dimethyltryptamin, Monomethyltryptamin und 2-Methyl-1,2,3,4-tetrahydro-ß-carbolin.

 

Dimethyltryptamin

DimethyltryptaminDimethyltryptamin (abgekürzt DMT, kommt auch in Mimosa tenuiflora und Diplopterys cabrerana vor) ist eine körpereigene Chemikalie, die vom Körper während der REM Phase des Schlafes und wenn der Körper unter extremem Stress (Nahtoderfahrung) steht, ausgeschüttet wird. DMT ist strukturell ähnlich wie Bufotenin, Serotonin und Psilocin und Psilocybin, die Wirkstoffe in vielen Zauberpilzen. Es ist ein starkes Halluzinogen, das intensiver wirkt als LSD. DMT ist bei vernünftigen Dosen oral inaktiv und benötigt einen Monoaminoxidase Hemmer, um durch das Verdauungssystem zu gelangen und die Blut Hirn Schranke zu überwinden. DMT wurde erstmals im Jahre 1931 von dem kanadischen Chemiker Richard Helmuth Fredrick Manske synthetisiert.

 

Monomethyltryptamin

MonomethyltryptaminMonomethyltryptamin ist ein Tryptamin Alkaloid, das in den Blättern, der Rinde und den Trieben zahlreicher Pflanzen vorkommt, es wurde auch im Urin autistischer Patienten mit geistiger Behinderung und Epilepsie gefunden.

 

 

 

 

 

 

2-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-ß-carbolin

2-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-ß-carbolin2-methyl-1,2,3,4-tetrahydro-ß-carbolin ist eine Substanz, die in Spuren häufig in vielen Pflanzen mit entheogenen Tryptaminen vorkommen, darunter Mimosa hostilis und Phalaris spp.

 

 

 

3. Diplopterys cabrerana

enthält N-Methyltryptamin, 5-MeO-DMT (5-Methoxy-Dimethyltryptamin), Bufotenin und N-Methyltetrahydro-ß-carbolin (Tetrahydroharman).

Diplopterys cabrerana enthält das Indol Ethylamin Alkaloid N,N-Dimethyltryptamin, ein Alkaloid mit einer ähnlichen Struktur wie Serotonin. Es bindet an die 5-HT2 Rezeptoren und teilweise an die 5-HT2A Rezeptoren an. DMT selbst, wenn es oral eingenommen wirkt, zeigt keine Wirkung, weil das endogene Enzym Monoaminoxidase es in inaktive Aldehyde umwandelt. Die beta-carboline in der Banisteriopsis caapi Rebe hemmen die Produktion dieser Monoaminoxidase, was es dem DMT ermöglicht, die empfindlichen Teile im Gehirn, wie den präfrontalen, parietalen und somatosensorischen Kortex und das Riechtuberkel zu erreichen. Diplopterys cabrerana enthält auch N-Methyltryptamin, 5-MeO-DMT (5-Methoxy-Dimethyltryptamine), Bufotenin und N-Methyltetrahydro-ß-carbolin, Alkaloide, die in Psychotria viridis kaum (nur in Spuren) zu finden sind.

 

N-Methyltryptamin

N-MethyltryptaminN-Methyltryptamin (abgekürzt NMT) ist ein Tryptamin Alkaloid, das in den Blättern, der Rinde und den Trieben zahlreicher Pflanzen wie Virola, Akazie, Mimosa und Desmanthus gefunden wurde und ist in Spuren ein natürlicher Bestandteil im menschlichen Urin. Es ist auch körpereigen; es wird im menschlichen Körper als Stoffwechselendprodukt aus der Aminosäure L-Tryptophan synthetisiert. NMT scheint oral inaktiv zu sein und löst keine psychoaktive Wirkung aus, wahrscheinlich aufgrund der ausgeprägten Verstoffwechslung im Magen.

 

5-MeO-DMT

5-MeO-DMT5-MeO-DMT ist ein Mitglied der Klasse der Tryptamine und ist eine kristalline, weiße Substanz. Genau wie N-Methyltryptamin wird es im menschlichen Körper als Stoffwechselendprodukt der Aminosäure L-Tryptophan synthetisiert. 5-MeO-DMT ist in einigen Pflanzen eine natürlich vorkommende Substanz; sie kann im Harz der Virola gefunden werden, in den Samen der Juckbohne, Yopo und in den Sekreten einiger Kröten wie der Colorado Kröte und Bufo marinus. 5-MeO-DMT wird meistens geraucht, kann aber auch nasal oder intravenös aufgenommen werden.

 

Bufotenin

BufoteninBufotenin (abgeleitet von Bufo - Kröte) ist ein halluzinogenes Tryptamin Alkaloid. Bufotenin ist eng mit dem menschlichen Neurotransmitter Serotonin verwandt und ist strukturell ähnlich aufgebaut wie Psilocin, 5-MeO-DMT und DMT. Bufotenin war erstmals in den Hautabsonderungen von Kröten gefunden worden, aber vor allem in den Absonderungen der Colorado Kröte (Bufo alvarius). Es wurde auch in Anadenanthera colubrina und Anadenanthera peregrina gefunden.

 

Zamnesia

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