MDMA Auf Dem Weg Dazu Ein Verschreibungspflichtiges Medikament Zu Werden

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MDMA Auf Dem Weg Dazu Ein Verschreibungspflichtiges Medikament Zu Werden

Die laufende Forschung zeigt hoffnungsvolle Ergebnisse bei der Behandlung von PTBS, was viele hoffen lässt, dass es bald als verschriebenes therapeutisches Arzneimittel verwendet werden könnte.

MDMA macht in den USA einen Schritt näher daran ein verschreibungspflichtiges Medikament zu werden, denn eine Gruppe von Wissenschaftlern trifft sich mit der FDA, um um ihre Zustimmung für seine therapeutische Verwendung zu ersuchen. MDMA erlebte vor kurzem ein Wiederaufleben in der medizinischen Forschung, wobei mehrere Studien durchgeführt wurden, um die Auswirkungen auf Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), sowie anderen Beschwerden zu testen. Sollte dies genehmigt werden, hätte MDMA als verschreibungspflichtiges Medikament das Potenzial das Leben und Wohlergehen von Millionen zu verändern.

Derzeit erforscht die Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies (MAPS) es, um zu sehen, ob das Medikament eine erfolgreiche Therapie für Patienten mit PTBS darstellt, eine Erkrankung, die Menschen betrifft, die traumatische und schwierige Lebenssituationen durchlebt haben. Es ist ein lähmender Zustand mit Symptomen wie Angst und Stress, der oft ihre allgemeine Lebensqualität beeinträchtigt, was es ihnen manchmal erschwert in der Gesellschaft zu funktionieren. Es ist ein Gebiet, das in den letzten Jahren nicht besonders untersucht wurde, wobei viele Ärzte und Therapeuten schnell auf Antidepressiva zurückgreifen, um PTBS zu behandeln, anstatt nach anderen Wegen der Behandlung zu suchen.

EINE ÄNDERUNG AM HORIZONT

Allerdings gibt es Organisationen, die nach einem besseren Weg suchen, auch im Angesicht der Kontroverse. Erfolgreiche von MAPS unternommene Versuche haben gezeigt, dass MDMA Menschen bei ihren Symptomen helfen kann. MDMA gibt dem Nutzer ein verstärktes Gefühl von Mitgefühl und Vertrauen, was es ihnen ermöglicht, dass sie viel offener mit anderen Menschen umgehen können und ihnen ein Gefühl gibt, mit sich selbst mehr in Einklang zu sein. Es ist eine Kombination, die bei der Therapie nur von Vorteil sein kann. Brad Burge, Sprecher von MAPS erklärte: "Wenn sich Menschen an ihr Trauma im Zusammenhang mit einer Therapiesitzung erinnern, flippen sie nicht aus. Ich nenne es gerne eine 'chemische Sicherheitsdecke', weil die Menschen sich ihrer selbst bewusst bleiben, selbst wenn sie über ihre schwierige Situation sprechen."

Mit diesen andauernden Studien hofft MAPS bis zum Jahr 2021 die Zulassung für die medizinische Verwendung von MDMA zu bekommen und arbeitet aktiv mit der FDA zusammen, um dies zu erreichen. Aber warum MDMA anderen Halluzinogenen wie Pilzen vorziehen - die sich bei der Behandlung von PTBS auch als vielversprechend zeigen? Die Antwort ist einfach. Wenn die Menschen das Medikament nehmen, neigen sie dazu, viel eher geerdet zu bleiben - da es keine starke halluzinogenen oder visuellen Effekte bewirkt, sondern es dem Nutzer ermöglicht, einfühlsamer und sich seiner Gefühle bewusst zu werden. MDMA wirkt sich direkt auf den Teil des Gehirns aus, der Größtenteils für Angst zuständig ist, die Amygdala. Bei Menschen, die an PTBS leiden, ist die Amygdala hyperaktiv und die Einnahme von MDMA kann diese Aktivität direkt reduzieren.

Die Verwendung von MDMA hört bei PTBS Patienten nicht auf; MAPS erforscht auch die Auswirkungen des Medikaments auf Patienten mit lebensbedrohlichen Krankheiten, sowie Menschen mit Autismus, um herauszufinden, ob sie davon in ihrem täglichen Leben profitieren können.

 

         
  Josh  

Geschrieben von: Josh
Autor, Psychonaut und Cannabis-Liebhaber, Josh ist Zamnesias betriebsinterner Experte. Er verbringt seine Tage draußen in der Natur, wobei er in die verborgenen Tiefen aller Dinge eintaucht, die psychoaktiver Natur sind.

 
 
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