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Kratom: Ein Blick auf seine Hauptalkaloide
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Kratom: Ein Blick auf seine Hauptalkaloide

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Die Alkaloide in Kratom sind vielfältiger Natur, aber es gibt zwei, die durch faszinierende Eigenschaften hervorstechen.

Kratom isteine mächtige Pflanze, das tiefgreifende Auswirkungen auf Körper und Geist haben kann. Es ist nicht irgendeine Art von quasi-wissenschaftlicher Magie, die für diese Wirkungen verantwortlich ist - Kratom enthält natürliche Verbindungen, die isoliert und ausgewertet wurden. Diese Verbindungen sind als Alkaloide bekannt und die folgenden sind die wichtigsten, die sich in Kratom finden.

Von Kratom wird angenommen, daß es über 40 verschiedene Alkaloide in verschiedenen Mengen enthält! Jedes wirkt sich auf seine eigene einzigartige Weise auf den Körper aus, aber ohne Zweifel sind Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin die beiden mit den tiefgreifendsten Auswirkungen.

Mitragynin

Von all den Alkaloiden in Kratom ist Mitragynin das, das in der größten Menge vorkommt.

Die beiden Hauptwirkungen, die Mitragynin hat, sind Stimulation (in niedriger Dosis) und Entspannung (in hohen Dosen). Personen empfinden diese Wirkungen in unterschiedlichem Maße, abhängig von ihrer Empfindlichkeit gegenüber den Alkaloiden und beeinflusst durch eine ganze Reihe anderer Faktoren wie Größe, Gewicht, Alter, Geschlecht, usw.

Stimulation

Bei mittleren bis hohen Dosen Mitragynin erlebt man fast immer erhöhte Energie und Stimulation, aber dank der Natur dieses Alkaloids und der Tatsache, daß sie mit wohltuender Gelassenheit kombiniert wird, ist es nicht so eine aufkratzende, zappelige, nervöse Energie, die mit traditionellen Stimulanzien wie Kaffee Hand in Hand geht. Daher hat die Stimulation einen natürlicheren und ausgeglicheneren Charakter.

Entspannung

Interessanterweise kann Mitragynin auch die gegenteilige Wirkung haben, denn bei höheren Dosen stellt sich eine Entspannung ein. Dies liegt daran, daß es an Adrenorezeptoren in unseren Zellen bindet, die Nachrichten an das zentrale Nervensystem senden, die Herzfrequenz, Atmung und den Körper allgemein in einer ausgewogenen Art beruhigen. 

7-Hydroxymitragynin

Im Gegensatz zum Mitragynin enthält Kratom häufig nur geringe Mengen an 7-Hydroxymitragynin. Dies macht seine Auswirkungen jedoch nicht weniger signifikant.

7-Hydroxymitragynin scheint einen Haupteffekt zu haben: es erleichtert den Entzug von Opiaten.

Entzug von Opiaten

Kratom wird auch häufig dazu verwendet, um Menschen von einer Opiatabhängigkeit zu entwöhnen und ziemlich interessant ist, daß es das 7-Hydroxymitragynin ist, von dem sich gezeigt hat, daß es hierbei das effektivste Alkaloid ist - wobei regelmäßige nur kleine Mengen bereits ausreichen. Im Gegensatz zu Opiaten macht Kratom selbst nicht physiologisch süchtig, daher ist es ein ideales Hilfsmittel für einen solchen Zweck.

Obwohl man um diese tollen Anwendungen weiss, haben wir bisher nur an der Oberfläche gekratzt, was unser Verständnis von der Art angeht, wie die Alkaloide von Kratom arbeiten - es gibt noch viel mehr, das man sich im Detail ansehen muss und wer weiß was wir dabei entdecken!


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