Der Krieg gegen das Bewusstsein

Published :
Categories : BetäubungsmittelgesetzBlogPsychedelika

Der Krieg gegen das Bewusstsein

Es mag kein aktives Ziel des Krieges gegen die Drogen sein, aber es ist zweifellos ein Krieg gegen das Bewusstsein und die kognitive Freiheit.

Der Krieg gegen die Drogen ist in vielerlei Hinsicht gescheitert und wirkt sich auf viele Aspekte des Lebens aus. In der Regel liegt der Schwerpunkt der Argumente gegen den Krieg gegen die Drogen auf den wirtschaftlichen und medizinischen Schäden, sowie dem Misserfolg in der Bekämpfung der Kriminalität, aber heute wollen wir einen etwas anderen Aspekt beleuchten: Mit dem Gedanken, daß der Krieg gegen die Drogen ein Krieg gegen das Bewusstsein ist.

Das Bewusstsein ist eine lustige Sache und wir meinen nicht einfach nur wach zu sein. Es wirkt sich auf alles aus, von der einfachen Wahrnehmung der Welt um uns herum, wie wir reagieren und uns fühlen, bis hin zu unseren Ansichten, Ängsten und Emotionen, die uns bewegen. Es ist äußerst komplex und in gewisser Weise ist unser Bewusstsein, wer wir sind. Obwohl wir alle wissen, daß wir ein Bewusstsein haben, weiß die Wissenschaft sehr wenig darüber. Es geht über schlichte Signale im Gehirn hinaus, was es zu einem der derzeit größten Geheimnisse des Lebens macht.

Außerdem sind unsere Wahrnehmungen des Bewusstseins stark beschränkt auf unsere eigene Lebenserfahrung. Psychoaktive Drogen haben die Fähigkeit dieses Bewusstsein über das von uns vorher undenkbare hinaus zu erweitern, so daß wir die Dinge in einer Weise sehen können, die dem normalen Bewusstsein unmöglich wäre. Es kann bei uns, auch nach dem Trip, eine neuen Einstellung zum Leben und eine erweiterte Art des Denkens hinterlassen.

Daher ist es nicht unangemessen zu sagen, daß das Betäubungsmittelgesetz uns stark einschränkt und kontrolliert was wir mit unserem Verstand anstellen dürfen. So kitschig es klingt, der Krieg gegen die Drogen ist eine Form der Manipulation des Denkens, er hält unseren Geist in diesem vorgefassten Käfig gefangen, den die Gesellschaft als akzeptabel erachtet. Es ist ein Affront gegen die kognitive Freiheit, die Idee, daß wir die uneingeschränkte Kontrolle über unseren Geist haben und es verstösst gegen das Prinzip der Freiheit der Gedanken.

Terrence McKenna brachte diese berühmte Aussage zu Papier:

"Wir spielen nur mit einem halben Kartenspiel, solange wir tolerieren, daß die Kardinäle der Regierung und Wissenschaft diktieren sollten worauf die menschliche Neugier legitim seine Aufmerksamkeit richten darf und worauf nicht. Es ist eine absurde Situation. Es ist im Wesentlichen eine Frage der Bürgerrechte, denn das, worüber wir hier sprechen, ist die Unterdrückung einer religiösen Sensibilität. Tatsächlich nicht EINES religiösen Empfindungsvermögens, sondern DES religiösen Empfindungsvermögens."

Und es besteht kein Zweifel, das Verbot der Psychedelika und die Kontrolle, die das Verbot über die kognitive Freiheit darstellt, diktiert worauf die menschliche Neugier und Kreativität ihre Aufmerksamkeit konzentrieren darf. Einige der revolutionären Technologien, Innovationen und Ideen unserer Zeit wurden dank Psychedelika konzipiert und ohne sie wäre unsere Gesellschaft eine ganz andere.

Zum Glück für uns gibt es größere Geister als uns, die in der Lage sind ins Detail zu gehen und Argumentation vorzubringen, die uns nicht in den Sinn kämen. Ein solcher ist der Autor Graham Hancock. Vor ein paar Jahren hielt Hancock bei TED einen Vortrag zu genau diesem Thema, in der er in allen Einzelheiten genau skizziert, wie wir das Bewusstsein in der Gesellschaft sehen und wie es zurückgehalten wird. Wir empfehlen Dir mit Nachdruck ihn Dir anzuhören!

comments powered by Disqus