Trüffelbiologie: Warum bilden Pilze Sklerotien aus?

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Kategorien : BlogZauberpilze

Trüffelbiologie: Warum bilden Pilze Sklerotien aus?

Indem man die Trüffel kennenlernt, die wir so sehr zu schätzen wissen, entwickeln wir ein viel tieferes Verständnis für und Verhältnis zu ihnen. Daher, hier einige Informationen, warum sie existieren.

Magische Trüffel, wissenschaftlich eher als Sklerotien bekannt, sind wunderbare Nuggets der Freude, die die Fähigkeit haben unseren Geist zu öffnen und das Bewusstsein darin zu erweitern. Doch hast Du Dich jemals gefragt, was sie sind und warum sie sich überhaupt bilden?

Magische Trüffel: Das Produkt cleverer Evolution

Im Grunde genommen sind Sklerotien eine evolutionäre Reaktion auf extreme Umgebungsbedingungen. Sie sind eigentlich Ansammlungen von kompaktem Myzel, die sich gebildet haben, um als reiches und nahrhaftes Nährstofflager zu dienen. Man könnte sie als Silo für Feuchtigkeit und Nährstoffe ansehen. Wenn die Bedingungen der Umgebung zu hart werden, werden Sklerotien gebildet, um sicherzustellen, daß etwas von dem Myzel überlebt. Daraus kann dann neues Myzelwachstum angeregt und regeneriert werden, sobald die Zeit der Not vorüber ist.

Um dieses Überleben sicherzustellen, haben magische Trüffel eine dicke äußere Schutzschicht, die einen nahrhaften Kern umschließt. Obwohl sie etwas Feuchtigkeit speichern, ist es eine überraschend geringe Menge (in der Regel etwa 5-10%). Dies hilft ihnen selbst über Jahre hinweg in den trockensten Umgebungen zu überleben.

Es ist wirklich ziemlich erstaunlich, sich vorzustellen, daß sich etwas entwickelt hat, um sicherzustellen, daß das Leben auch nach den härtesten Zeiten fortbesteht. Sie ruhen über Jahre und warten nur auf die richtigen Bedingungen um ins Leben zurückzukehren und neues Wachstum zu ermöglichen - sie sind buchstäblich die Wiege neuen Lebens.

In einer etwas metaphorischen, sowie buchstäblichen Weise haben ihre Eigenschaften es ihnen erlaubt dem Krieg gegen die Drogen durch Rückzug in den Untergrund auszuweichen. Metaphorisch in dem Sinne, daß sie vielerorts zwar illegal sind, magische Trüffel aber nicht den Zorn des Krieges auf sich gezogen haben, denn technisch gesehen sind sie keine Pilze und bleiben oft unbemerkt, so daß Pyschonauten ihre Köstlichkeit in relativer Ruhe genießen können. Wenn wir vom wörtlichen Sinne sprechen, dann meinen wir, daß magische Trüffel sicherstellen, daß Zauberpilze weiterhin in der Wildnis gedeihen können, auch wenn die Pilze an der Oberfläche von den Behörden entdeckt und vernichtet werden. Sobald die Gefahr vorüber ist, ermöglichen die magischen Trüffel, daß das Myzel sich regeneriert und eine nächste Generation von Pilzen entsteht.

Die eigenen magischen Trüffel wachsen lassen

Obwohl es eine evolutionäre Reaktion auf eine raue Umgebung ist, ist es relativ einfach die eigenen magischen Trüffel wachsen zu lassen. Dies bietet Pyschonauten, die ihren eigenen Vorrat wachsen lassen wollen, eine viel diskretere und widerstandfähigere Option als Zauberpilze.

Unsere detaillierte Anleitung wie man seine eigenen magischen Trüffel wachsen lässt kannst Du hier nachlesen.

Es ist schon echt erstaunlich, daß ein Organismus in der Lage ist einen Teil von sich selbst zur sicheren Aufbewahrung einzulagern. Es zeigt wieder einmal wie vielfältig und anpassungsfähig das Leben sein kann. Darüber hinaus bietet es uns Pyschonauten eine gute Möglichkeit im Untergrund einen Vorrat wachsen zu lassen, wodurch er sicher und verborgen bleibt!