Eine visionäre Romanze: Steve Jobs und LSD

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Eine visionäre Romanze: Steve Jobs und LSD

Von einem der innovativsten Köpfe unserer Zeit wird vermutet, daß er einige seiner Inspirationen Halluzinogenen zu verdanken hat. Wie sich herausstellt, war Steve wohl recht angetan davon, ab und zu mal LSD einzuwerfen.

Von einem der innovativsten Köpfe unserer Zeit wird vermutet, daß er einige seiner Inspirationen Halluzinogenen zu verdanken hat. Wie sich herausstellt, war Steve Jobs, der Mitbegründer von Apple und Techniker der Extraklasse, wohl recht angetan davon, ab und zu mal LSD einzuwerfen.

Es mag für manche recht schwierig sein es zu glauben, vor allem für viele der eingefleischten Apple Fans da draußen, aber bei Befragungen im Pentagon vor einem Besuch beim Präsidenten, wurde aufgezeichnet, wie er eingestand, zwischen 1972 und Jahr 1974 bis zu 15 Mal LSD genommen zu haben. Er erzählte den Beamten des Pentagons, daß er keine Worte dafür fände, um die Erfahrung zu beschreiben, aber daß "LSD eine positive, lebensverändernde Erfahrung für ihn war" und daß er die Entscheidung, es genommen zu haben, absolut nicht bereute.

Diese Information wurde bald nach seinem Ableben durch Bauchspeicheldrüsenkrebs durch das Recht auf freien Zugang zu Informationen weithin bekannt, auch wenn Steve um seinen Gebrauch bei den Menschen um ihn herum kein besonders großes Geheimnis machte.

Steve Jobs behandelte LSD mit der ganzen Ehrfurcht, die es verdient. Er behauptete, er habe es entweder auf einem Zuckerwürfel genommen oder in einer Art Gelatine. Man würde nicht grundlos vermuten, daß diese LSD Gelatine nichts anderes als das berühmte Clearlight war (nicht zu verwechseln mit dem kleineren Windowpane).

Von Clearlight wird vermutet, daß es eines des wirkungsvollsten, reinsten Zeugs war, das auf dem Markt erhältlich war. Es war in Form von Gelatine Quadraten erhältlich, mit einer Dosis von 250 Mikrogramm - eine ganze Menge im Vergleich zu den 50-100mg, die standardmäßig der Disco Knaller waren.

Das war echt erstklassiges Zeug, es war erhältlich in einem verzierten Holzkästchen mit 40 kleinen Glasflaschen, gefüllt mit jeweils 100 Dosen. Eines dieser Kästchen hat damals um die $1200 gekostet. Wenn man bedenkt, daß das normale LSD, das auf der Straße verkauft wurde, bei der gleichen Menge nur $500 kostete oder $800 für das stärkere "Sunshine" LSD, gewinnt man eine Vorstellung davon, was für ein Stoff das wirklich war.

Waldron Vorhees, der selbsternannte "King of Acid" und Mitglied des inneren Kreises der Clearlight Schöpfer ließ es sich glücklich anrechnen, daß er die Muse hinter so vielen Erfindern und Gestaltern war. In einem Interview sagte er die berühmeten Worte "Ich hab 50 Millionen Menschen angetörnt. Warum schickt ihr mir nicht alle einen Dollar? Ich möchte hiermit einen Appell loswerden. Vielleicht möchte einer der hochbezahlten Anwälte sich der Person anschließen, die 50 Millionen Menschen inspiriert und wahrscheinlich eine Menge der Computer und die virtuelle Realität und den ganzen Rest, der damit verbunden ist, erschaffen hat. ... Die Leute kommen zu mir und sagen 'Mann, ohne LSD hätte ich mir diese Scheiße niemals vorstellen können.'"

Denk mal darüber nach - Steve Jobs war ein renommierter Perfektionist und die beinahe schon verrückte Hingabe und Sorgfalt, die in die Erstellung und Präsentation von Clearlight floss, könnten leicht Einfluß darauf gehabt und reflektiert haben, wie viel Aufmerksamkeit Steve in die fantastischen Präsentation seiner Produkte investierte, bis hin zu seiner Hingabe für die kleinen Details.

Ob Steve Jobs tatsächlich das sagenumwobene Clearlight nahm, ist Gegenstand von Spekulationen und Diskussionen, aber was wir mit einiger Sicherheit sagen können, ist, daß LSD und schon vorher, natürliche Halluzinogene, seit sehr langer Zeit einen großen Einfluß auf die menschlichen Schöpfungen und Erfindungen hatten. Steve Jobs ist ein Paradebeispiel für jemanden, der es in sein Leben ließ und positiv von ihm angeleitet wurde.

Zu wissen, daß es einen so besonderen Platz im Herzen von jemandem gefunden hatte, der so produktiv war, verleiht mir ein warmes Gefühl. Seine lebenslange Bewunderung für die Droge beeinflußte sogar die Art und Weise, wie er mit seinen Mitarbeitern umging. Steve Jobs war dafür bekannt, Bewerber bei Vorstellungsgesprächen gefragt zu haben, wie oft sie in ihrem Leben LSD genommen hatten, womit er nicht nur versuchte, sie unvorbereitet zu treffen, sondern auch, um einen Einblick zu bekommen, wie sie ticken. Er war zutiefst von seinen Erfahrungen beeinflußt und obwohl er kein vehementer Verfechter davon war, glaubte er, daß es in jedermanns Interesse wäre, es wenigstens einmal zu versuchen.

2007 wurde Steve von dem damals 101 Jährigen Albert Hofmann, dem Erfinder des LSD, kontaktiert. In seinem Brief an Steve fragte er nach dessen Unterstützung für den Nachweis der medizinischen Nutzen von LSD in der klinischen medizinischen Forschung, sowie darum, seinen Namen von dem Stigma zu befreien, den der Missbrauch der Gegenkultur in den 1960er Jahren ihm verliehen hatte. Er schrieb:

"Sehr geehrter Herr Steve Jobs,

Hallo von Albert Hofmannn. Wie ich Berichten der Medien entnehme, empfinden sie so, daß LSD Ihnen half, bei Ihrer Entwicklung von Apple Computers so kreativ zu sein und bei Ihrer persönlichen spirituellen Suche unterstützte. Ich interessiere mich dafür, mehr darüber zu erfahren, in welcher Form LSD für Sie nützlich war.

Ich schreibe Ihnen jetzt, kurz nach meiner 101. Geburtstag, um anzufragen, ob Sie den schweizer Psychiater Dr. Peter Gasser bei seiner geplanten Studie über mit LSD unterstützte Psychotherapie bei Patienten mit Angstzuständen, die in Verbindung mit lebensbedrohlichen Erkrankungen stehen, zu unterstützen. Dies wäre die erste mit LSD unterstützte Studie in der Psychotherapie seit über 35 Jahren und wird von MAPS gesponsert werden.

Ich hoffe, daß Sie mir bei der Verwandlung meines Sorgenkindes in ein Wunderkind helfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Albert Hofmann"

Es gibt keine offiziellen Angaben darüber, ob Steve Jobs tatsächlich antwortete und wenn ja, ist nicht bekannt was er sagte; aber ich hoffe, daß er insgeheim seine Unterstützung anbot, bevor Albert Hofmann schließlich im hohen Alter von 102 Jahren verstarb.

Wie Du sehen kannst, war LSD ein wichtiger Teil von Steve Jobs' Leben, formte ihn zu der Person, die er war und gestaltete seine Weltanschauung und wie wir mit ihr interagieren. Wer weiß, vielleicht ist das iPhone, das Du oder Dein Freund besitzt, das direkte Ergebnis der Inspiration, die er von dieser glorreichen Droge erfahren hatte.