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Magnesium und Cannabis Pflanzen

Genau wie Kalzium und Kalium, ist Magnesium eines der grundlegenden Elemente, auf die Du ein Auge haben solltest, wenn Du Cannabis anbaust.

Magnesiummangel

Magnesium bewegt sich in einer Pflanze mit Leichtigkeit. Wenn ein Mangel daran besteht, werden die Chloroplasten der mittelalten Blätter (unter der blühenden Hauptknospe) beschädigt und Magnesium wird eben von diesen kleinen Teilen der Pflanze transportiert. Dieser Abbau des Chlorophylls zeigt sich durch rot-braune Flecken und/oder vage, trübe gelbe Flecken (Chlorose) zwischen den Adern.

Aus den ältesten Blättern ist Magnesium schwer zu extrahieren; es ist offensichtlich fest an die organischen Stoffe gebunden. Ein leichter Magnesiummangel hat wenig Einfluß auf die Blüte, obwohl Magnesiummangel den Fruchtmechanismus verzögert.

Ablauf des Magnesiummangels

  • In den ersten 3-4 Wochen gibt es keine sichtbaren Symptome, die Pflanze wächst gut, ihre Farbe ist dunkelgrün und sie sieht gesund aus.
  • Mangelerscheinungen zeigen sich bei Cannabis erst um die 4-6te Woche, dann erscheinen kleine, rostbraune Flecken der Nekrose und/oder der wolkenartigen Chlorose auf den mittelalten Blättern (die unter den blühenden Knospen). Die Farbe der jungen Blätter und die Blütenentwicklung sind normal.
  • Die Größe und Anzahl der rostbraunen Flecken auf den Blättern erhöht sich, die Chlorose verschlimmert sich ebenfalls und wird gelber.
  • Die Symptome verbreiten sich über die Pflanze, die angegriffen aussieht.
  • Bei einem gravierenden Mangel werden auch die jungen Blätter chlorotisch und ihre Produktion sinkt.

Mögliche Ursachen für Magnesiummangel

Magnesiummangel tritt häufiger auf als andere Mangelkrankheiten. Symptome von Magnesiummangel können sich selbst bei normalen und hohen Konzentrationen des Elements, sowie bei Mangel, zeigen. Dies liegt daran, daß seine Aufnahme durch andere Faktoren behindert werden kann.

Einige dieser Faktoren sind:

  • Eine sehr nasse, kalte und/oder saure Wurzelumgebung.
  • Im Vergleich zum Magnesiumniveau zu hohe Konzentrationen von Kalium, Ammonium und/oder Kalzium (vielleicht durch zu viel Kalk im Leitungswasser oder kreidereiche Tonböden).
  • Begrenztes Wurzelsystem und schwerer Stress für die Pflanze.
  • Hohe elektrische Leitfähigkeit (EC) im Medium, reduzierte Verdunstung.

Was zu tun ist

  • Verhindern läßt sich ein Mangel in erster Linie durch den Einsatz von magnesiumreichem Dünger. Wenn er auftritt, mit Bittersalz sprühen.
  • Überprüf die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, die elektrische Leitfähigkeit (EC) und den pH-Wert des Bodens oder des Substrats.
  • Wenn sich der verdacht auf Mangel bestätigt, ist das Beste, was man tun kann, mit 2%iger Bittersalzlösung zu sprühen.
  • Düngung über die Wurzeln: anorganisch: Bittersalz (mit Hydromassage), Kieserit (Magnesiumsulfat, mit Erde zu verwenden). Organisch: alte, verrottete stabile oder Hühnergülle.
  • Korrigiere alle Ursachen: bei einem zu niedrigen pH-Wert (<5), beim Anbau in Erde), verwende magnesiumhaltigen Kalkdünger. Beim Anbau auf Hydro: Führe vorübergehend ein Nährwasser mit einem erhöhten pH (6,5) zu. Wenn die elektrische Leitfähigkeit (EC) zu hoch ist: Spüle und/oder gieße vorübergehend mit reinem Leitungswasser. Beim Anbau in Innenräumen, halte die Wurzeltemperatur über 19ºC (20-25ºC).

Ein bißchen extra Magnesium kann nicht schaden. Ein Magnesiumüberschuß kommt beim Anbau in Böden selten vor. Wenn er auftritt, wird die Aufnahme von Kalzium verzögert und ein Krankheitsbild von Salzüberschuß entsteht; verkümmertes Wachstum und Verfärbung der Pflanzen zu dunkelgrün.