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Phosphor und Cannabis Anbau

PhosphorPhosphor spielt in allen lebenden Organismen eine wichtige Rolle und stellt einen wesentlichen Bestandteil in der Ernährung von Pflanzen und Tieren dar. Es nimmt eine Schlüsselposition im Zellstoffwechsel und dem gesamten Energietransfer der Pflanze ein. Es ist auch ein Baustein der Zellwände, DNA und allerlei Arten von Proteinen und Enzymen.

Phosphat ist unverzichtbar für junge Pflanzen, etwa ¾ der gesamten Phosphataufnahme findet statt, bevor die Pflanze ¼ ihres gesamten Lebenszyklus durchlebt hat! Die größten Konzentrationen von Phosphat sind dann auch in den Teilen der Pflanze vorhanden, die für ihre Entwicklung wichtig sind, wie Wurzeln, Trieben und Gefäßgewebe.

Einführung

Phosphor ist ein chemisches Element, das zu den Nichtmetallen gehört und in der Natur nicht in reiner Form vorkommt, weil es sehr reaktiionsfreudig ist. Es wurde im Jahre 1669 von einem Alchemisten aus der Verdampfung von Urin (bei einem Versuch, Gold zu machen) entdeckt.

Phosphor in der Cannabis Pflanze

Phosphatverbindungen in einer Form, in der Pflanzen von ihnen Gebrauch machen können, kommen in der Natur selten vor. Früher verwendeten die Menschen gemahlene Knochen (Knochenmehl) als Düngemittel und später Schwefelsäure, die deutlich mehr Phosphate zur Verfügung stellte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Guano, ein natürlicher Phosphatdünger aus dem Kot von Seevögeln, in großem Maßstab für den Einsatz in der Landwirtschaft abgebaut.

Heutzutage werden die grundlegenden Materialien aus natürlichen Phosphaten gewonnen, vor allem aus den phosphatreichen Erzen aus Ländern wie Marokko, Algerien, Nord- und Südamerika gewonnen werden. Um natürliche Phosphate für die Landwirtschaft und den Gartenbau nutzbar zu machen, werden sie zunächst angesäuert und anschließend gereinigt. In der alternativen Landwirtschaft sind sie fein gemahlen oder gebacken und sind als Ergänzungsgranulat in den Läden erhältlich.

Phosphatmangel

PhosphatmangelBestimmte Symptome des Phosphatmangels, die in der Literatur beschriebenen werden, sollten nicht mit Stickstoff mangel verwechselt werden. Ein Phosphatmangel ist bei Cannabis nicht gekennzeichnet von einer bemerkenswerten lila Färbung der Stängel und Blattrippen, sondern durch eine kleine Pflanze mit lila-schwarz nekrotischen Blätter, die sich verformen und schließlich verknittern.

Der Ablauf in chronologischer Reihenfolge:

  • Anfangs wird die Pflanze dunkelgrün, eine andere Art von dunkelgrün (bläulich-grün) als bei einem Kalium mangel.
  • Das Wachstum in der Höhe und die Entwicklung von Seitentrieben verzögert sich.
  • Nach 2 bis 3 Wochen zeigen sich dunkle lila/schwarze nekrotische Flecken auf den mitteljungen und älteren Blättern, was die Blätter verformt.
  • Die lila/schwarze Nekrose erreicht den Blattstiel. Das Blatt verdreht sich, verknittert und stirbt.

Ursachen für Phosphatmangel

  • Bei zu hohem pH-Wert im Wachstumsmedium (> pH 7), bedeutet, daß die Pflanze eine reduzierte Kapazität zur Aufnahme von Phosphat hat und im Boden kommt es zu einer Akkumulation von unlöslichen Phosphatverbindungen.
  • Boden, der zu eisen- oder zinkreich oder zu sauer ist
  • Durch Bodenrückhalt

Was ist zu tun

Anorganische Phosphate, in ionischer Form, werden sehr leicht aufgenommen. Soweit bekannt ist, nehmen Pflanzen keinen Phosphor in organischer Form auf. Allerdings können anorganische Phosphate beim Zerfall von organischen Bodenanteilen freigesetzt werden. Da Phosphate Depotwirkung haben, gilt tendenziell, daß, je älter der Boden ist, desto mehr Phosphat hat sich angereichert.

Das Anreichern des Bodens mit phosphathaltigen Düngern nachdem ein Mangel entdeckt wurde, zeigt oft sehr wenig Wirkung: Durch die rasche Absorption an der Oberfläche, dringt Phosphat kaum in den Boden ein und die Pflanze wird sich von den Wachstumsstörungen, die sie in ihren jungen Tagen erfahren hat, kaum erholen. Aus diesem Grund muß Phosphatünger gut in den Boden eingearbeitet werden.

  • Vorbeugen ist besser als heilen; verwende guten Boden und/oder Dünger, suche professionellen Rat in einem Fachgeschäft.
  • Bei einem hohen pH-Wert, ist die beste Methode, das Medium mit einer verdünnten Lösung aus Phosphorsäure (sichere pH-Werte für Hydro kultur: 5,2 bis 6,2, für Lehmböden: 6 - 7, für Kompost: 5,5 - 6,5) zu säuern.

pH

  • Alternative Phosphat enthaltende Düngemittel: Guano, Blutmehl, Knochenmehl, natürliche Phosphate, Schlacke und Gülle. Der Nachteil ist, daß sie stark schwankende Mengen an Phosphat enthalten, die für die Pflanze zudem relativ unzugänglich ist. Die Feinheit der Phosphatquelle und das säuern, bevor es zur Anwendung kommt, verbessert die Löslichkeit natürlicher Phosphate. Die beste Lösung ist, ein Produkte zu wählen, auf dessen Verpackung angegeben ist, welchen garantierten Prozentsatz es enthält.

Ein Überschuss an Phosphat schädigt die Umwelt und kann alle Arten von Nebenwirkungen auslösen, einschließlich Zink-, Kupfer- oder Magnesium mangel.

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