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Strom und Cannabis Anbau

Strom und Cannabisanbau

Strom und stromversorgung

Erstmal wirfst Du Blick in den Zählerschrank, wie viele Ampere Du zum Spielen hast, normalerweise etwa 25 und wie viele Du wirklich benötigst. Viele Leute vermasseln es schon hier. Sie wissen nicht wie sie berechnen sollen, wie viel sie nutzen wollen, auch wenn sie wissen, wie viel durch die Hauptsicherung kommt.

  • Die Vorschaltgeräte Ihrer Lampe verwenden 75 Watt, also addierst Du das zu den 400 Watt.
  • Ein 200 Watt Lüfter verbraucht 1 Ampere, aber Du solltest 3 Ampere dafür reservieren.
  • Ein Dunstabzug verbraucht 1 Ampere pro 1000 Kubikmeter, verwendet man einen kräftigeren etwa 800 Watt.
  • Eine Tauchpumpe verbraucht 400 Watt.
  • Beachte was Deine Haushaltsgeräte verbrauchen. Wenn Du nicht berechnet hast, wieviel Energie die verwenden, wirf einen Blick auf Deinen Zählerschrank, um zu sehen, ob Du es dann kannst

Schraub nicht selber am Zählerschrank; wenn etwas geändert werden muß, solltest Du immer einen Elektriker die Arbeit machen lassen. Zieh keinen Strom direkt vom Zählerschrank, denn wenn etwas schief geht, kippt der Energieversorger den Schalter und wenn Du richtig Pech hast, kannst Du das ganze Viertel ausknipsen.

Zahl Deine Stromrechnung und zapfe den Strom nicht illegal an, denn damit kannst Du Dir eine hohe Geldstrafe einhandeln. Es ist auch völlig unnötig, da die Stromkosten durch die Ernte mehr als abgedeckt sind.

Sieh nach, ob im Zählerschrank ein FI-Schalter installiert ist. In manchen Neubauten sind sie manchmal nicht vorhanden. Wenn Du keinen hast, laß Dir einen installieren. Der FI-Schalter mißt die Differenz zwischen ein- und ausgehendem Strom. Wenn mehr rein als rausgeht, springt der FI-Schalter raus, bevor etwas Feuer fangen können.

Vermeide echtes Elend und installier Dir einen Sicherungskasten. Damit wird sichergestellt, daß der verwendete Strom über die verschiedenen Gruppen im Zählerschrank verteilt wird. Sicherungskästen sind abgesichert und für die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Sobald Du die erste Lampe in Betrieb nimmst, wird die Verwendung eines Sicherungskastens empfohlen. Traurig genug, daß leider etwa 70% der Leute sich erst dann einen Sicherungskasten besorgen, wenn schonmal was schiefgegangen ist. Und wenn Du Dir eine gekauft hast, solltest Du Sie nicht irgendwo über eine Steckdose laufen lassen, sondern ihn direkt an den Zählerkasten anschließen. Schließ Dein Erdungskabel an, sonst ist der FI-Schalter funktionslos.

Ein sehr häufiges Problem mit Lampen ist, daß sie sehr heiß werden. Du kannst buchstäblich Eier darauf braten. Das ist nicht die primäre Funktion einer Lampe und Du verbrauchst unnötig viel Strom und sie bringen nicht genug Licht (Lumen). Sogenannte ET Lampen kosten mehr, entwickeln aber weniger Wärme. Genau diese Heizungseigenschaft ist es, die so viel Mühe verursacht. Achte immer darauf, daß die Lampe zertifiziert ist und wenn sie es nicht ist, frag mal einen Techniker bei Deinem örtlichen Growshop, ob er mal einen Blick drauf werfen kann.

Verwende hitzebeständige Kabel für den Zuleitungen zu den Lampen. Also nicht das billige weiße oder orange Zeugs, sonst zerbröselt nach 2-3 Ernten die Isolierung. Da das Innere ständig immer wieder heiß wird und wieder abkühlt, bilden sich Risse und wenn die Lampen beweglich aufgehängt sind, können die Kabel zusammenkommen und es gibt einen Kurzschluß oder der gesamte Schirm wird elektrifiziert.

Der Timer

Ein Timer ist nicht daüfr gedacht direkt an eine Lampe angeschlossen zu werden. Der Timer würde das Erhitzen seiner dünnen Kupferkontakt schmelzen. Du mußt ein Relais (einen elektromechanischen Schalter) dazwischen setzen. Darin sind dicke Kupferplatten verbaut, die nicht schmelzen. Das einzige, was der Timer tut, ist, das Relais mit Strom versorgen. Das Relais wird eingeschaltet, ein Elektromagnet arbeitet, das Relais klickt und dann wird der Strom über die dicken Kupferplatten des Relais geleitet und nichts kann schiefgehen.

Oft arbeiten die Leute mit Timern, um die Heizung und Lampen abwechselnd laufen zu lassen, aber Timer sind nicht immer zuverlässig oder sind schlecht installiert. Dann kommt es zu Situationen, in denen die Heizung noch läuft und die Lampen anspringen, was zum Ergebnis hat, daß die Sicherung rausfliegt.

Elektrische Verkabelung

Was die Lampen angeht, haben wir bereits über die Verkabelung gesprochen. Aber wußtest Du, daß auch der Austausch eines Steckers zu Fehlern führen kann? Wenn sich die Kupferdrähte zu nahe aneinander im Stecker liegen, kann der Draht zur Hälfte anbrechen. Dann wird nicht der gesamte gelieferte Strom durchkommen, mit dem Ergebnis, daß der Stecker heiß werden und sogar schmelzen kann. Dies ist ganz einfach durch passende Kabelschuhe zu vermeiden, obwohl das ein paar Cent kostet. Achte auch darauf, daß der äußerste Draht richtig in den entsprechenden Mantel paßt, sonst kann man aus Versehen den Netzstecker ziehen.

Elektrokabel sollten immer über Kopfhöhe hängen, ordentlich befestigt sein und absolut nicht auf dem Boden liegen! Nimm hierfür nicht dutzende Verlängerungskabel, du bist besser beraten mit einem Stück Draht. Ein Kabel mit PVC kann bröckeln, wenn es erhitzt und abgekühlt wird. Besser geeignet sind Silikonkabel. Diese sind hitzebeständig und man könnte mit einem Laster drüberfahren und sie würden nicht beschädigt werden. Die Stecker an den Lampen sollten mindestens alle zwei Jahre ausgetauscht und neu verdrahtet werden. Und wir wollen nicht draufrumreiten, aber: immer mit geerdeten Geräten arbeiten.

Die billigeren Schwenkventilatoren können sich nach nur zwei oder drei Ernten festsetzen. Sie sind mit Öl geschmiert und aufgrund der Wärme treten Öllecks auf. Schalt sie mal zwischen zwei Ernten ein und es besteht eine gute Chance, daß sie nicht anspringen. Also gilt auch hier wieder: den billigen Kram meiden. Es gibt gute Ventilatoren zu kaufen, die 100 statt 30 Euro kosten, aber dafür haben sie eine lebenslange Garantie.

 

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