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Cannabisforschung: Allgemein

Dieser Abschnitt befaßt sich mit der allgemeinen wissenschaftlichen Erforschung der Verwendung von Cannabis, die kein spezielles Leiden betreffen.

Studien:

1) Marijuana Use and Mortality (1997)

Diese Forschung war eine große Studie, die vom amerikanischen National Institute on Drug Abuse finanziert wurde. Es wurde herausgefunden, daß die Verwendung von Cannabis keine signifikante Zunahme der Wahrscheinlichkeit der Mortalität (Tod) verursacht. Sie kam zu dem Schluß, daß die Gefahr des Todes, die mit Cannabis assoziiert wurde, durch den gleichzeitigen Konsum von Tabak verursacht wird. Veröffentlicht im "American Journal of Public Health."

2) Does Marijuana Use Have Residual Adverse Effects on Self-Reported Health Measures, Socio-Demographics or Quality of Life? A Monozygotic Co-Twin Control Study in Men (1997)

Diese Studie war darauf ausgelegt, zu beurteilen, wie der langfristige und intensive Konsum von Cannabis sich auf junge Erwachsene auswirkt. Indem eineiige Zwillinge untersucht wurden, von denen einer ein intensiver Nutzer war und der andere nicht, wurde herausgefunden, daß die Verwendung von Marihuana keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die geistige oder körperliche Gesundheit hatte, noch daß es die soziale Entwicklung oder Lebensqualität veränderte. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Addiction."

3) Marijuana and Medicine: Assessing the Science Base (1999)

Diese Forschung beschreibt, daß es eine große wissenschaftliche Basis gibt, die die Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke unterstützt und daß es wenig alternative Mittel für Patienten mit chronischen Erkrankungen gibt, die ähnlich wirksam sein könnten. Die Forschung wurde vom Institute of Medicine im Auftrag des Weißen Hauses durchgeführt. Die Regierung hatte gehofft, daß der Befund negativ sein würde und entschied sich, die Studie komplett zu ignorieren, als sie nicht zu ihren Gunsten ausfiel. Daher ging der Co-Autor der Studie, John A. Benson, mit der Studie zur New York Times und sagte, daß die Regierung sich wünschte, daß es die Studie lieber nie gegeben hätte, als zuzugeben, daß Marihuana für die Menschen von Vorteil sein könnte. Veröffentlicht von der "National Academy Press."

4) Reassessing the Marijuana Gateway Effect (2002)

Diese Forschung zielte darauf ab, zu erkunden, ob Marihuana wirklich eine Einstiegsdroge zu härteren Substanzen darstellt. Aktivisten, die für das Verbot sind, weisen darauf hin, daß die Statistiken zeigen würden, daß diejenigen, die Marihuana konsumieren, dann eher auf härtere Drogen umsteigen, als diejenigen, die es nie verwendet haben. Es wurde herausgefunden, daß es wahrscheinlicher ist, daß ein Wunsch zugrunde liege, Drogen auszuprobieren und daß Cannabis eben die am leichtesten verfügbare ist. Bei denjenigen, die diese Veranlagung haben, ist es genauso wahrscheinlich daß sie auf den Einsatz härterer Drogen umsteigen, ob sie vorher Cannabis konsumiert hatten oder nicht. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Addiction."

5) Informing America’s Policy on Illegal Drugs: What We Don’t Know Keeps Hurting Us (2001)

Dieses Papier beschreibt, daß das Verbot und der Krieg gegen die Drogen den Drogenkonsum nicht stoppt. Vom National Research Council unter der Führung des Weißen Hauses durchgeführt, wurden Daten über den bundesweiten Drogenkonsum analysiert. Es wurde festgestellt, daß es "offenbar keinen Zusammenhang zwischen der Schwere der Strafen für den Drogenkonsum und einer Prävalenz oder Häufigkeit der Verwendung gibt." Dies deutet darauf hin, daß es keinen Beweis dafür gibt, daß das Verbot funktioniert. Veröffentlicht von der "National Academy Press in America."

6) The Limited Relevance of Drug Policy: Cannabis in Amsterdam and San Francisco (2004)

Diese Forschung wurde als Joint Venture von niederländischen und amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführt, unterstützt durch das National Institute on Drug Abuse. Sie zielte darauf ab, die Unterschiede zwischen dem Cannabis Konsum in San Francisco, wo der nichtmedizinische Konsum illegal ist und Amsterdam, wo der nichtmedizinische Konsum toleriert wird, zu erkunden. Es wurde festgestellt, daß es keine signifikanten statistischen Unterschiede zwischen den beiden Orten gibt - mit einer Ausnahme. Daß der Konsum harter Drogen in San Francisco signifikant höher ist, als in Amsterdam, wo der Konsum von Marihuana "legal" ist. Worauf das hindeutet, ist, daß das Verbot nicht nur die Verwendung von Marihuana nicht stoppt, sondern daß das Verbot selbst den Einstieg bewirkt, was zu höheren Raten von schwerem Drogenmißbrauch führt. Veröffentlicht im "American Journal of Public Health."

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