Wie Man Cannabispflanzen Mit Nährstoffen Versorgt

Wie Man Cannabispflanzen Mit Nährstoffen Versorgt

Max Sargent
Max Sargent
Letztes Update:

Eine gesunde Cannabispflanze muss eine strenge Diät einhalten. Stell sie Dir wie einen Top-Athleten und Dich selbst als dessen Ernährungsberater vor. Die Optimierung der Nahrungsaufnahme ist der Schlüssel zu guten Resultaten. Im Folgenden erklären wir Dir zunächst alles, was Du über die richtige Düngung von Cannabispflanzen wissen musst.

Wir werden auf alles eingehen; angefangen bei der Frage, warum Pflanzen Nährstoffe brauchen, über die Nährstoffe, die sie brauchen, bis hin zur Klärung einiger Schlüsselbegriffe. Schon bald wirst Du weitaus weniger Angst vor der Düngung Deiner Weed-Pflanzen haben!

Warum brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe?

Warum brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe?

Einfach ausgedrückt brauchen Cannabispflanzen Nährstoffe zum Wachsen und Überleben. Als Tiere nehmen wir Nährstoffe hauptsächlich über den Mund auf – meistens in Form von Nahrungsmitteln und Getränken. Pflanzen absorbieren sie zum Großteil über ihre Wurzeln aus der Erde. Genau wie wir funktionieren Cannabispflanzen am besten, wenn sie optimale Nährstoffverhältnisse und -konzentrationen erhalten. In der Tat können sie ziemlich pingelig sein, wenn es um die Düngung geht, und wenn man es falsch macht, kann es fatal für sie enden.

Nährstoffe in Kombination mit Wasser, Licht, Sauerstoff und CO₂ versorgen die Cannabispflanze mit allem, was sie zum Wachsen benötigt, um sich zu entwickeln und einen hohen Ertrag an potenten und köstlichen Blüten zu produzieren.

Nährstoffansprüche von autoflowering Pflanzen

Autoflowering Pflanzen, die Cannabis-Ruderalis-Genetik enthalten, brauchen meist weniger als ihre photoperiodischen Gegenstücke, um zu überleben und zu gedeihen. Im Allgemeinen benötigt eine autoflowering Cannabispflanze die Hälfte bis ein Drittel der Nährstoffmenge im Vergleich zu photoperiodischen Pflanzen.

Welche Nährstoffe benötigen Cannabispflanzen?

Welche Nährstoffe benötigen Cannabispflanzen?

Cannabis (und die meisten Pflanzenarten) braucht zum Wachsen eine ganze Bandbreite an Nährstoffen. Einige davon sind absolut essentiell und die Pflanzen würden ohne sie sterben. Andere sind weniger wichtig, tragen jedoch zu ordentlichem Wachstum, zur Fruchtbildung, Fortpflanzung und allgemeinen guten Gesundheit bei.

Du kannst beispielsweise ziemlich lange nur von Brot leben, aber Du wirst Dich dabei wahrscheinlich nicht wohlfühlen. Sieh es also so: Je mehr Abwechslung Du Deinen Pflanzen bieten kannst, desto gesünder werden sie sein.

Makronährstoffe

Makronährstoffe sind diejenigen, die von der Cannabispflanze in großen Mengen gebraucht werden und die am wichtigsten für ihr Überleben sind. Ohne diese Nährstoffe hat man keine Chance, irgendeine Art von Pflanze anzubauen. Die drei Makronährstoffe sind:

Die Balance dieser drei ist als NPK-Verhältnis bekannt. NPK ist ein essentieller Begriff beim Cannabisanbau und im Gartenbau im Allgemeinen. Wenn Du ihn verstehst, kannst Du Deine Pflanzen angemessen düngen. Außerdem wird bei den meisten handelsüblichen Pflanzendüngern das NPK-Verhältnis angegeben, und es ist wahrscheinlich, dass dies der Hauptfaktor ist, der bestimmt, welchen Dünger Du Deinen Pflanzen zuführst.

Sekundäre Makronährstoffe

NPK allein reicht jedoch nicht aus. Cannabispflanzen benötigen auch sekundäre Makronährstoffe. Diese sind:

Jeder dieser Nährstoffe erfüllt während des Lebenszyklus der Pflanze andere Funktionen. Spezifische Cannabisdünger sollten bereits mit einer gesunden Balance dieser sekundären Nährstoffe ausgestattet sein, jedoch ist es auf jeden Fall lohnenswert, dies vor dem Kauf zu überprüfen. Andernfalls kannst Du sie separat hinzufügen. Calcium sollte beispielsweise als Blattspray aufgetragen werden.

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Mikronährstoffe

Letztlich benötigen Deine Pflanzen zum Gedeihen auch Mikronährstoffe. Man nennt sie "Mikro", da sie im Vergleich zu den obigen Makronährstoffen in viel kleineren Mengen benötigt werden. Nichtsdestotrotz sind sie nicht weniger wichtig.

Dazu zählen:

  • Bor
  • Chlor
  • Kupfer
  • Eisen
  • Mangan
  • Molybdän
  • Zink
  • Nickel

Die gute Nachricht lautet, dass Mikronährstoffe bereits in ausreichender Menge vorhanden sein sollten, wenn Du in reichhaltiger Erde anbaust, so dass Du Dir keine Sorgen darüber machen musst. Falls Du jedoch zum Beispiel in einem inerten Medium hydroponisch anbaust, musst Du sie selbst hinzufügen.

Andere nützliche Elemente

Die oben genannten Nährstoffe sind für das ordentliche Wachstum und Überleben von Cannabispflanzen von entscheidender Bedeutung. Die folgenden Nährstoffe können bei richtiger Verwendung ebenfalls von Nutzen sein. Wenn Du sie jedoch nicht hinzufügst, hat das keinerlei negative Auswirkungen. Einige andere nützliche Elemente sind:

Wann welche Nährstoffe verwendet werden sollten

Die Entwicklungsphase, in der sich eine Cannabispflanze befindet, bestimmt hauptsächlich die Menge und das Verhältnis der Nährstoffe, die sie benötigt. Die folgende Tabelle gibt Dir einen Überblick über die verschiedenen Verhältnisse, die in jedem Stadium erforderlich sind.

Wachstumsphase N P K
Keimungsphase 0 0 0
Frühe vegetative Phase (Sämling) 2 1 2
Mittlere vegetative Phase 10 5 7
Späte vegetative Phase 7 7 7
Frühe Blütephase 5 7 10
Mittlere Blütephase 6 10 15
Mittlere bis späte Blütephase 4 7 10
Späte Blütephase 0 0 0

Wie Du sehen kannst, brauchen die Pflanzen früh zu Beginn und gegen Ende ihres Lebens keine Nährstoffe von außen. Die Keimung kann im Wasser oder in einem Anbaumedium stattfinden, jedoch ist Feuchtigkeit alles, was dazu nötig ist. In den finalen Phasen entscheiden sich viele Grower dazu, das Anbaumedium zu spülen, was bedeutet, dass man alle zurückgebliebenen Nährstoffe mit reinem Wasser auswäscht. Man nimmt an, dass dies die Pflanzen dazu zwingt, ihre Reserven aufzubrauchen, was zu einem besser schmeckenden Endprodukt führt.

NPK-Bedürfnisse Von Cannabis Je Nach Wachstumsphase

Abgesehen davon benötigen die Pflanzen während ihres Lebens verschiedene Konzentrationen und Verhältnisse von NPK. Eine Unterteilung in so viele Phasen wie in der obigen Grafik ist nicht notwendig, führt jedoch zu den besten Ergebnissen. Für Grower, die zum ersten Mal anbauen, kann es ausreichen, während der vegetativen Phase Wachstumsdünger und während der Blütephase einen Blütendünger zu verwenden.

Beim Anbau in Erde sollten die für die Sämlinge/frühe vegetative Phase benötigten Nährstoffe bereits vorhanden sein und müssen daher nicht hinzugefügt werden. Wenn Du in einem inerten Medien anbaust, musst Du tatsächlich auch während dieser Phase Ergänzungen zuführen.

Wie man Mikronährstoffe verwendet

Die einfachste Methode, um die richtige Balance von Mikronährstoffen zu erzielen, ist, in Erde anzubauen. Beinahe alle Arten von Erdmischungen und insbesondere jene, die auf Cannabis zugeschnitten sind, enthalten ausreichend Mikronährstoffe, um Deine Pflanze während des gesamten Lebenszyklus zu versorgen, so dass Du Dich nicht mehr darum kümmern musst.

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Falls Du Dich für ein erdeloses/hydroponisches Setup entscheidest, musst Du sie selber hinzufügen. In den meisten Fällen reicht es aus, die Herstellerangaben zu befolgen. Anders als NPK musst Du Dich nicht mit den Besonderheiten des Mikronährstoffverhältnisses herumschlagen. Da Du das Wasser in Deinem Hydro-Setup aber ohnehin regelmäßig austauschen wirst, kannst Du Dich mit den Mikronährstoffverhältnissen befassen, sobald Du den Rest im Griff hast.

Einfluss der Umwelt auf den Düngeplan

Die Umgebung, in der Deine Pflanzen wachsen, hat auch einen gewissen Einfluss darauf, wie sie gedüngt werden sollten. Dies ist für erfahrene Grower relevanter und sollte Neulinge nicht zu sehr kümmern. Diejenigen, die ihre Fähigkeiten verbessern und das Wachstum optimieren wollen, lohnt es sich jedoch, Folgendes zu berücksichtigen:

  • Wenn die Pflanzen unter heißen Bedingungen wachsen, wird 10–20% weniger Stickstoff empfohlen
  • Wenn Du die Pflanzen unter kalten Bedingungen anbaust, wird 10–20% mehr Stickstoff empfohlen
  • Wenn Du unter intensivem Licht anbaust, solltest Du mehr Stickstoff verwenden
  • Wenn Du die Pflanze unter schwachem Licht anbaust, solltest Du weniger Stickstoff verwenden

Wie man Nährstoffe effizient anwendet

Wie man Nährstoffe effizient anwendet

Um das Meiste aus Deinen Nährstoffen herauszuholen, ist es ratsam, bei einer Marke oder einem Düngeplan zu bleiben. Der Grund dafür ist, dass Dünger neben Makronährstoffen wahrscheinlich viele andere Inhaltsstoffe und Zusatzstoffe enthalten. Die unterschiedlichen Marken stellen verschiedene Dünger her, die zusammenwirken, d. h. sie berücksichtigen die sekundären Makronährstoff- und Mikronährstoffgleichgewichte der verschiedenen Produkte. Die besten Ergebnisse erzielst Du daher wahrscheinlich, wenn Du Dich an eine Marke hältst. Andernfalls kannst Du Deinen eigenen Dünger herstellen oder Dich genau über den Inhalt der einzelnen Flaschen informieren, wenn Du verschiedene Marken verwenden möchtest.

Nährstofftabellen richtig lesen

Die meisten kommerziellen Dünger sind mit einer Düngetabelle versehen. In diesen Tabellen sind die für die einzelnen Wachstumsstadien erforderlichen Mengenverhältnisse vermerkt und es wird angegeben, wie viel Dünger Du pro Liter Wasser hinzufügen solltest.

Cannabis-Nährstofftabelle

Natürlich sind sie standardisiert und sollten daher eher als Richtlinie denn als strikte Regel für Deine speziellen Pflanzen verwendet werden. Sie gehen in der Regel von einem 12– oder 13–wöchigen Lebenszyklus aus, da dies der Durchschnitt für eine photoperiodische Pflanze ist. Es kann jedoch sein, dass Du eine trödelnde Sativa hast, die länger braucht, oder eine schnelle Autoflower, die eher nur 8 Wochen benötigt. Sei also ein wenig flexibel, wenn Du Dich an diesen Tabellen orientierst.

Auch wenn man dies nicht erwarten sollte, geben einige Tabellen auch die optimalen pH- und EC-Werte für jedes Wachstumsstadium und für einen bestimmten Dünger an.

Die Wichtigkeit, eine Überdüngung zu vermeiden

Die Wichtigkeit, eine Überdüngung zu vermeiden

Einer der häufigsten Fehler unter Anbauneulingen ist die Überdüngung. Es ist leicht anzunehmen, dass mehr Dünger ein besseres Wachstum bedeutet und dass die Pflanzen das, was sie nicht aufnehmen können, einfach in der Erde lassen. Eine Überdüngung ist jedoch weitaus gefährlicher als eine Unterdüngung und auch viel schwieriger rückgängig zu machen.

Wenn Du Deine Pflanzen überdüngst, können sie ein Leiden entwickeln, das als "Nährstoffblockade" bekannt ist. Im Grunde ist dies der Fall, wenn die Nährstoffkonzentration in der Erde zu hoch wird und die Pflanzen diese nicht mehr richtig absorbieren können, was im Umkehrschluss zu einer "Unterernährung" bzw. Unterdüngung führt. Anders als bei einer Unterernährung muss die Erde oder das Medium jedoch vollständig gespült werden, um diesen Effekt umzukehren. Dann müssen die Nährstoffe nach und nach wieder zugeführt werden.

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Es ist also weitaus einfacher, auf Nummer Sicher zu gehen und die Pflanzen eher zu unter- als zu überdüngen. Wenn Deine Exemplare Anzeichen einer Unterdüngung zeigen, kannst Du einfach etwas mehr hinzufügen oder zusätzliche Nährstoffe über ein Blattspray verabreichen – dies funktioniert allerdings nicht bei immobilen Nährstoffen.

Außerdem ist es weise, ein EC-Meter zu verwenden, um die ppm der Nährstoffe zu messen. Ein pH-Meter stellt zudem sicher, dass Dein Wasser und Dein Medium den korrekten Säuregehalt haben, um eine optimale Nährstoffaufnahme zu gewährleisten. Du kannst Deine Pflanzen zum Beispiel perfekt düngen, aber wenn der pH-Wert zu hoch oder zu niedrig ist, können die Wurzeln die Nährstoffe nicht richtig absorbieren und Anzeichen von Unterdüngung aufweisen. Wenn Du die Düngergaben erhöhst, kommt es zu dem oben erwähnten Nährstoffmangel. Ein sorgfältiges Management dieser Faktoren sorgt daher für das Gleichgewicht, das Pflanzen benötigen, um glücklich und gesund zu bleiben.

Langzeitdünger versus Schnelldünger

Im Zweifelsfall können Grower Langzeitdünger verwenden, die – wie der Name bereits sagt – die Nährstoffe im Laufe der Zeit allmählich abgeben. Diese speziell entwickelten Dünger reduzieren das Risiko einer Überdüngung und eignen sich daher perfekt für Neulinge, Hobby- und Guerilla-Grower. Der einzige echte Nachteil ist, dass man die Verhältnisse nicht an die Bedürfnisse einer bestimmten Sorte anpassen kann. Für fortgeschrittene Anbauer, die sich totale Kontrolle wünschen, könnten Langzeitdünger einschränkend sein. Ansonsten sind sie äußerst nützliche Produkte.

Grower könnten sich sogar dafür entscheiden, biologische "Supererde" herzustellen oder zu beziehen, die alles enthält, was eine Pflanze für ihren gesamten Lebenszyklus benötigt, so dass man nur noch reines Wasser hinzugeben und den pH-Wert beobachten muss.

Wie man Cannabisnährstofflösungen vorbereitet

Wie man Cannabisnährstofflösungen vorbereitet

Die Vorbereitung einer Nährstofflösung ist ziemlich einfach und erfordert nur ein paar einfache Schritte. Dennoch ist es wichtig, dass man es sorgfältig macht, denn wenn man die Verhältnisse nicht richtig hinbekommt, kann das zu Schäden führen, die nur mit großem Aufwand rückgängig gemacht werden können – und möglicherweise auch nicht ganz rückgängig zu machen sind. Im Folgenden siehst Du die Schritte zur Herstellung einer Nährstofflösung:

  1. Besorge Dir Dein Wasser. Gefiltertes Wasser oder UO (Umkehrosmose)-Wasser ist Leitungswasser vorzuziehen.

  2. Füge die Nährstoffe gemäß den Anweisungen auf der Verpackung hinzu. Verwende ein EC- oder ppm-Meter, um exakte Messerergebnisse zu erhalten.

  3. Abhängig von Deinem Wasser passt Du den pH-Wert Deiner Lösung mit Hilfe einer pH-up/down-Ergänzung an.

  4. Nun kannst Du Deine Pflanze düngen. Füge die Lösung hinzu und sobald etwas Wasser aus dem Boden läuft, misst Du den pH- und den ppm-Wert des abgeflossenen Wassers, um festzustellen, was in der Erde vor sich geht. Wenn alles in Ordnung ist, bist Du fertig! Andernfalls musst Du eventuell ein wenig nachjustieren.

Was ist mit pH-Wert, ppm, EC und Wassertemperatur?

Wir haben alle folgenden Begriffe im Text bereits erwähnt, aber lass uns nun ihre Bedeutung für die Düngung Deiner Pflanzen kurz klarstellen:

  • pH-Wert: Diese Abkürzung steht für "Potential des Wasserstoffs" (orig. "potential of hydrogen") und gibt an, wie sauer oder alkalisch eine Substanz ist. Ein pH-Wert von 7,0 ist neutral, was dem pH-Wert von reinem Wasser entspricht. 1 ist stark sauer und 14 ist stark alkalisch. Normalerweise mag Cannabis, das in Erde angebaut wird, einen pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5. Somit musst Du sicherstellen, dass Dein Dünger innerhalb dieses Bereichs liegt.

  • ppm: Diese Abkürzung steht für "parts per million". Sie gibt die Konzentration der verschiedenen Nährstoffe einer bestimmten Lösung an.

  • EC: Diese Abkürzung steht für "electroconductivity" (elektrische Leitfähigkeit). Der EC-Wert kann umgerechnet werden, um die ppm einer Lösung zu bestimmen, indem man die Art und Weise misst, wie Elektrizität durch eine Lösung geleitet wird.

  • Wassertemperatur: Dieser Punkt ist etwas einfacher. Es gibt eine optimale Temperatur für Wurzeln, bei der sie Nährstoffe absorbieren können. Bei Cannabis beträgt diese rund 19–21°C. Obwohl die Gewährleistung dieser Temperatur nützlich sein kann, ist sie nicht unbedingt notwendig. In der Natur gibt es keine konstante Temperatur, und Pflanzen können in einem größeren Temperaturbereich effektiv arbeiten, als es in einem Grow Room normalerweise der Fall ist.

Sobald Du diese Faktoren beherrschst, kannst Du Dein Düngeschema besonders akkurat gestalten und so das Meiste aus Deinen Pflanzen herausholen.

Nährstoffprobleme erkennen

Nährstoffprobleme erkennen

Wie bereits erwähnt kann ein Zuviel oder Zuwenig eines bestimmten Nährstoffs Probleme verursachen. Hier siehst Du eine Übersicht einiger Probleme, die auftreten könnten.

  • Stickstoffmangel: Die gesamten Blätter beginnen zu vergilben, angefangen bei den ältesten bis hin zu den neueren Blättern.

  • Phosphormangel: Ältere Blätter werden braun oder violett, die Spitzen sterben ab.

  • Kaliummangel: Die Ränder älterer Blätter werden hellgelb und sehen dann verbrannt aus. Die Blätter können mit braunen Sprenkeln bedeckt sein.

  • Nährstoffbrand (Überdüngung): Nährstoffbrand wird durch Überdüngung verursacht und führt an den Spitzen der Fächerblätter zu einem gelben oder bräunlichen, "verbrannten" Aussehen. Dieser Zustand kann auch zu einer Nährstoffblockade führen.

  • Nährstoffblockade: Eine weitere Folge von Überdüngung oder falschem pH-Wert ist die Nährstoffblockade. Diese tritt auf, wenn die Pflanzen die in der Erde vorhandenen Nährstoffe nicht absorbieren können, was zu Anzeichen einer Unterdüngung führt.

Cannabis düngen: Ein komplexes Unterfangen

Wenn Du gedacht hast, dass es bei der Düngung Deiner Cannabispflanzen einfach nur darum geht, hier und da eine Dosis Dünger beizumengen, wirst Du wahrscheinlich gerade leicht geschockt sein. Cannabis erfordert spezifische und ziemlich strenge Düngepläne, vor allem, wenn Du hohe, erstklassige Ernten erzielen möchtest.

Für Anbauanfänger gilt jedoch: Es muss nicht so kompliziert sein, wie es vielleicht scheinen mag. Solange Du Deinen Pflanzen etwas zu "essen" gibst und sie nicht überdüngst, werden sie sich entwickeln. Über mehrere Anbau-Durchläufe hinweg wirst Du beim Düngen Deiner Pflanzen immer besser werden, bis Du irgendwann alles auswendig kannst.

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