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Wie man alte Cannabis Samen zum Keimen bringt

Wie Man Alte Cannabis Samen Zum Keimen Bringt

Alte Samen zum Keimen zu bringen kann schwer sein, aber es ist möglich. Mit unseren folgenden Methoden kannst Du eine Menge Samen retten, die sonst im Papierkorb gelandet wären.

Es gibt nichts frustrierenderes, als zu versuchen Deine Hanfsamen zum Keimen zu bringen, nur um dann feststellen, daß sie zu alt geworden sind. Glücklicherweise ist noch nicht alles verloren und es bedeutet nicht notwendigerweise das Ende für die Samen. Mit den folgenden Techniken kann die große Mehrheit der alten Samen gerettet werden.

Das Problem mit alten Samen ist an sich nicht, daß sie zu alt sind, sondern, daß ihre Fähigkeit, Wasser durch ihre Schale zu absorbieren zurückgegangen ist, da sie sich mit dem Alter verhärtet hat - was es zudem sehr schwierig für sie macht, die Schale zu durchbrechen. Um das Problem der alten nicht keimenden Samen zu überwinden, mußt Du das Problem der schlechten Absorption überwinden - es ist noch immer Leben in Deinen Samen! Der Prozess, den wir hier erklären werden, wird Skarifizierung genannt.

Skarifiziere Deine Samen

Skarifiziere Deine Samen

Wie der Ausdruck (siehe im Englischen: "Scar" - also Narbe oder zerkratzen) schon sagt, wird beim Prozess der Skarifizierung ein Teil der Schale zerkratzt oder entfernt, also ist das erste, was Du brauchst, etwas um die Schale Deiner Samen aufzuscheuern. Um das zu bewerkstelligen, kleb Sandpapier eine Streichholzschachtel, gib Deine Samen hinein und schüttel sie für 30-60 Sekunden. Dies wird zu kleinen Abschürfungen auf der Samenoberfläche führen, so daß es viel einfacher für sie wird Wasser zu absorbieren.

Hoffentlich wird dies alles sein, was Du in Bezug auf die Skarifizierung tun mußt, aber wenn Not am Mann ist, gibt es zwei weitere Schritte, die Du unternehmen kannst. Der erste dieser beiden Schritte ist, den Grat um den Samen zu entfernen. Sieh Dir die Kanten des Cannabissamens an. Achte auf die Naht, die rund um die Schale läuft, wo sie zusammenhält, wobei eine Seite stärker ausgeprägt ist als die andere. Dieser ausgeprägte Grat kann es für den Samen viel schwieriger machen die Schale zu knacken, kann aber leicht entfernt werden:

Nimm Deinen Samen zwischen Daumen und Zeigefinger und schneide mit einem scharfen Messer in einem 90 Grad Winkel entlang dieses Grates. Der entfernte Grat legt das innere frei. Dreh den Samen vorsichtig herum und entferne den Grat auf der anderen Ende des Samens so, daß er vollständig abfällt. Nun, da dies geschehen ist, solltest Du Deine Samen ganz normal zur Keimung bringen können.

Ein allerletzter Versuch

Ein Allerletzter Versuch

Wenn sie immer noch nicht keimen, sind sie wohl hin, aber als letzten Ausweg kannst Du die eine Seite der Schale abreissen, um den Samen ein wenig zu öffnen. Dadurch wird es viel, viel einfacher, daß Wasser absorbiert wird, setzt den Samen aber auch möglichen Schäden aus. Es ist ein letzter verzweifelter Versuch einen Samen zu retten, der sonst weggeworfen werden würde - normalerweise solltest Du so etwas niemals tun.

Es sollte auch erwähnt werden, daß diese Techniken der Skarfizierung etwas schwierig richtig zu bewerkstelligen sind und Du es nur versuchen solltest, wenn Du sicher bist, daß die Samen sonst nicht auskeimen können. Alle gesunden, lebensfähigen Samen sollten freudig keimen, ohne die Notwendigkeit, eine dieser Maßnahmen zu ergreifen.

Deine skarifizierten und angekratzten Samen zur Keimung bringen

Mit den vorbereiteten Samen kannst Du Dich der Keimung zuwenden. Es gibt ein paar Möglichkeiten, um alte Cannabis Samen auszukeimen, die alle für sich wirksam sind. Bevor wir jedoch dazu kommen, gibt es noch eine optionale Sache, die Du tun kannst, um die Chancen der Keimung zu steigern und das ist durch das Vorbereiten des Wassers.

Wasservorbereitung (optional)

Wasservorbereitung

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Du das Wasser für die Keimung alter Samen verbessern kannst. Erstens kannst Du leicht kohlensäurehaltiges Wasser verwenden. Das CO2 hilft dabei, daß das Wasser von den harten, skarifizierten Samen aufgenommen wird. Zweitens kann man auch ein bißchen Fulvosäuren in das Wasser geben, so um die 10ml auf 1 Liter Wasser. Fulvosäure hilft Pflanzen bei der Aufnahme und kann zu einem gesunden Wachstum führen. Alternativ dazu kannst Du es mit einem flüssigem Keimbeschleuniger versuchen, der im Grunde eine Nährstoffmischung ist, die ideal für keimende Samen ist. Obwohl das Haupthindernis bei alten Samen stets ist, Wasser hinein zu bekommen, können ein paar ausgewogene Nährstoffe nicht schaden, sie auf den Weg zu bringen.

Keimung im Boden

Keimung Im Boden

Unsere Lieblingsmethode - Keimung im Boden nutzt die Kraft von Mutter Natur und somit beginnt das Leben des Samens so wie es soll.

Als erstes leg Deine Samen bei Raumtemperatur in eine Schüssel mit Wasser. Leg ein Stückchen Pappe über die Schüssel und stell sie über Nacht (12 Stunden) in einen dunklen Schrank. Sobald dies geschehen ist, füll für jeden Samen einen kleinen Topf mit Erde - Auskeimen im Boden ist am besten, da er das richtige Maß an Nährstoffen enthält, um Deine kleinen Schönheiten an den Start zu bringen. Befeuchte den Boden mit Wasser und mach dann ein kleines Loch in die Mitte. Es sollte 3-5 mm tief sein. Steck den Samen mit der Spitze nach unten hinein und bedecke ihn dann sorgfältig mit Erde. Stell den Topf für 6 Stunden in einem dunklen, warmen Raum und danach unter eine Lampe. Innerhalb von ein paar Tagen solltest Du sehen, daß sich ein Schößling bildet.

Hinweis: Samen für 12 Stunden einweichen macht man in der Regel nur mit alten, harten Samen. Bei den meisten normalen Samen kannst Du diesen Schritt überspringen.

Keimung im Papierhandtuch

Keimung Im Papierhandtuch

Keimung im Papierhandtuch ist eine weitere häufig verwendete Methode. Wie bei der Keimung im Boden weichst Du Deine Samen bei Raumtemperatur über Nacht an einem dunklen Ort in Wasser ein, (wie bereits erwähnt ist dies bei normalen Samen normalerweise nicht erforderlich). Sobald dies geschehen ist, leg ein paar nasse Papiertücher in eine Tupperdose. Stelle sicher, daß die Tücher Raumtemperatur haben und platziere dann vorsichtig Deine Samen darauf. Du kannst den Deckel auf der Tupperware platzieren, um die Feuchtigkeit drinnen zu halten. Besprühe die Tücher jeden Tag mit Wasser mit Raumtemperatur, um sicherzustellen, daß die Tücher nicht austrocknen. Wenn Du diese Methode anwendest, ist es wichtig, daß Du a) sicherstellst, daß die Samen nicht zu trocken oder zu nass werden (die Handtücher sollten immer feucht sein) und b), daß sie es warm haben.

Sobald Deine Samen angefangen haben zu keimen, kannst Du sie vorsichtig in das Medium Deiner Wahl einpflanzen.

Mit diesem Wissen solltest Du hoffentlich kein Problem haben, Deinen Samen etwas mehr Leben einzuhauchen. Wenn sie nach all dem trotzdem nicht auskeimen, dann sind sie auf jeden Fall verloren.

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