NIDA Direktorin: CBD ist sicher

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NIDA Direktorin: CBD ist sicher

Einer der größten Namen in der Welt der Medikamente hat gerade seine Stimme hinter CBD gestellt. Es sind ziemlich wichtige Neuigkeiten!

Während einzelne Gruppen von Wissenschaftlern positive Ergebnisse beim Experimentieren mit Cannabis gefunden haben, waren offizielle wissenschaftliche Gremien - insbesondere die, die an der Regierung beteiligt sind - sehr zögerlich für irgendeinen Aspekt von Cannabis den Daumen nach oben zu geben. Das galt bis jetzt. Nora Volkow, Direktorin des US-amerikanischen National Institute on Drug Abuse (NIDA), hat öffentlich verkündet, daß CBD für den menschlichen Verzehr völlig sicher ist.

In einem kürzlich von der Huffington Post veröffentlichten Leitartikel, geschrieben von Volkow, beschrieb sie CBD als "ein sicheres Medikament ohne süchtig machende Wirkung". CBD, auch als Cannabidiol bekannt, ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das sich in Cannabis findet, häufig als zweithäufigstes nach THC.

Was dies umso spannender macht, ist, daß Volkow auch die ersten Erkenntnisse über den Nutzen des Konsums von CBD anerkennt. Sie räumt ein, daß es starke präklinische Forschungsergebnisse gibt, die darauf hindeuten, daß CBD Anti-Krebs-, Anti-Diabetes und Knochen stimulierende Wirkungen hat, sowie daß positive klinische Forschung zeigt, daß es antipsychotisch und gegen Anfälle wirkt.

Es ist ein großer Schritt, um die medizinische Wirkung von CBD weiter zu untersuchen, das nach dem derzeitigen US-Gesetz eine Schedule I Substanz bleibt, zusammen mit Cannabis als Ganzes - was bedeutet, daß es ein hohes Potenzial für Missbrauch hat, ohne aktuell akzeptierten medizinischen Nutzen.

WAS BEDEUTET DIES FÜR CBD

Nun da die Direktorin der NIDA offiziell hinter CBD und seiner weiteren Erforschung steht, können wir hoffen, daß auf CBD basierende Forschung so richtig an Schwung zulegt. Erst kürzlich sagte Volkow vor einem Senatsausschuss aus, wobei sie darauf abzielte die Erforschung von CBD realisierbarer zu machen. Zwar mag die Anerkennung und Reklassifizierung von CBD (sollte es dazu vorkommen) sich nicht direkt auf Europa auswirken, doch die Menge an Studien, zu den es führen wird, wird globale Folgen haben und die Regierungen auf der ganzen Welt dazu ermutigen CBD in ihre eigenen Systemen aufzunehmen.

Allerdings bedeutet dies nicht, daß dies auch für Cannabis als Ganzes gilt. Obwohl positive Effekte der Nutzung der gesamten Hanfpflanze, im Gegensatz zu einzelnen Cannabinoiden, gefunden wurden, sagt Volkow, daß in der Pflanze zu viele Verbindungen vorhanden sind, um ihr in absehbarer Zeit ein OK zu geben. Wenn CBD als Medikament eingestuft würde, dann als eine isolierte Verbindung. Es wird Jahre dauern, um die 100+ Cannabinoide in Cannabis vollständig zu erforschen und zu beurteilen, so daß es unwahrscheinlich ist, daß die gesamte Pflanze auf Bundesebene genehmigt wird (es gibt in den USA nur 2 zugelassene Medikamente, die nur pflanzliche Wirkstoffe enthalten). Das soll aber nicht heißen, daß sich die Situation hier in Europa ebenso gestalten wird. Hier sehen die Dinge anders aus, sowohl in der Haltung, als auch in der Art und Weise wie unsere Regierungen arbeiten.

Natürlich muss es auch nicht heißen, daß Cannabis in den USA nicht auf Bundesebene legalisiert werden könnte, denn es gibt bereits eine Menge Unterstützung und viele Staaten haben die medizinische Verwendung von Cannabis legalisiert. Trotz dieser Proteste der NIDA, können sie Cannabis aus diesen Gründen wirklich zurückhalten, auch wenn es in den meisten US Staaten bereits legal ist? Es ist seltsam, daß die NIDA sich so äußert, da die medizinischen Nutzen der Hanfpflanze als Ganzes bereits in diesen Staaten zu sehen sind, ohne negative Folgen. Außer es gibt einen konkreten Grund Cannabis NICHT zu legalisieren, werden Politiker sich dem Gewicht schließlich beugen müssen. Es nicht zu legalisieren, wenn es offensichtliche Nutzen und keine vorhandenen negativen Wirkungen gibt, ist pure Torheit.

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