Martin Lee über CBD

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Martin Lee über CBD

Heutzutage kann jeder Marihuana bekommen, sagte er. Es ist eine der am einfachsten zu erwerbenden verbotenen Substanzen, die es gibt. Nun, ironischerweise, es sei denn, Du forschst für ihren legitimen

Früher in diesem Jahr, am 6. März, hielt Martin Lee, Autor und Journalist, in San Francisco, Kalifornien, einen Vortrag über Marihuana und CBD (gesponsert vom Commonwealth Club of San Francisco).

Heutzutage kann jeder Marihuana bekommen, sagte er. Es ist eine der am einfachsten zu erwerbenden verbotenen Substanzen, die es gibt. Nun, ironischerweise, es sei denn, Du forschst für ihren legitimen Gebrauch.

Derzeit sind Marihuana und sein Wirkstoff THC in den Vereinigten Staaten eine Droge der Klasse I, was bedeutet, das diese "Droge" über ein hohes Potenzial für den Mißbrauch birgt, daß das Medikament keinen anerkannten medizinischen Nutzen habe und daß die Droge unter keinen Umständen sicher sei, auch nicht unter dafür ausgebildeter, ärztlicher Aufsicht, so zu lesen in dem Controlled Substances Act, der durch den US Kongress verabschiedet wurde. Gleichzeitig hierzu wurden von unzähligen medizinischen Teams zahlreiche klinische Studien und hoch geförderte Forschung betrieben, was die Staaten im Land dazu bewog, die Droge zur Verschreibung durch Ärzte zu legalisieren, für eine Vielzahl von Erkrankungen, ihre Sicherheit und ihre Fähigkeit, als eine wirksame Behandlung zu dienen, beteuernd. Tatsächlich belegten sogar Studien von Interessengruppen, die darauf abzielten Nachweise dafür zu erbringen die aktuelle Kriminalisierung von Marihuana beizubehalten, im Ganzen, nur noch weitere Ergebnisse, die die Sicherheit der Droge bescheinigten. Lee vermutet, daß eine ausgewählte Serie falsch durchgeführter, stark voreingenommener "Studien" bei der ursprünglichen Überführung von Marihuana in die Liste der verbotenen Substanzen geholfen habe. Er bleibt dabei, daß die Pflanze kein Allheil- oder Wundermittel sei, gebot jedoch Vorsicht bei extremen und nicht belegbaren Behauptungen von beiden Seiten der Debatte.

Neben THC, weist Marihuana, in unterschiedlichen Konzentrationen, mindestens 84 weitere aktive Cannabinoide oder Verbindungen auf, die an CB Rezeptoren im Gehirn und im Körper andocken. THC ist mit Abstand der bekannteste Wirkstoff und er ist verantwortlich für einen großteil der Wirkung, wegen der die meisten Leute die Pflanze rauchen. Ein weiteres dieser Cannabinoide, CBD, kehrt bestimmte Wirkungen des THC um und verbessert gleichzeitig und bewirkt andere Wirkungen.

Traditionell haben Marihuana Züchter und Rauchern bevorzugte Sorten, die mit einem hohen THC Gehalt und einem jeweils geringen CBD wachsen, doch neue Erkenntnisse haben gezeigt, daß einige der zusätzlichen Effekte, die CBD bewirkt, in der Medizin sehr wertvoll sein können. Lee präsentierte Veröffentlichungen aus den USA, Großbritannien, Israel und Brasilien aus den Jahren um 2009, der Zeit, die als Beginn des CBD Revivals, vor allem in den medizinischen Ausgabestellen bezeichnet wird.

Lee erging sich dann in einigen erstaunlichen Beispielen der Vorteile von CBD. In mehreren Studien schien CBD die bekannten Wirkungen von Vitamin D durch Abschalten der id-1-Gene zu imitieren, was genau das ist, wie Vitamin D die Ausbreitung von Brustkrebszellen bekämpft. Die Wirkung einer Kombination von Vitamin D und CBD wäre interessant und für Patienten möglicherweise sehr hilfreich.

In mehreren bewilligten CBD Studien an verschiedenen Säugetieren (staatlich zugelassenene CBD Studien an Menschen sind in den USA extrem selten und in der Regel sehr teuer), zeigte die Verbindung sich als entkrampfend, was sie zu einem vielversprechenden Kandidaten für die Behandlung von Epilepsie macht, wie die Leute an der Stanford University gerade untersuchen. Es gibt auch zahlreiche Berichte aus erster Hand, daß Marihuana bei Anfällen helfe und sie sogar stoppe.

Publikationen aus anderen Ländern als den USA erbrachten in legitimen menschlichen Studien ebenfalls starke Beweise. Eine klinische Studie in Brasilien ergab, daß CBD sehr effektiv dabei sei, Symptome der psychotischen menschlichen Patienten zu bekämpfen. Eine weitere Studie an Menschen in Großbritannien hat beständig gezeigt, daß CBD den Herzrhythmus effektiv regulierte, was zu einer Senkung der Rate von Herzrhythmusstörungen bei den betroffenen Individuen führte.

CBD hat sich auch als zuverlässiges Mittel für Opfer mit chronischen Schlaganfällen bewiesen, es unterstützt eine effizientere Produktion von Stammzellen. Andere Studien unterstützen diese Ergebnisse, die belegen das CBD als Antioxidans wirkt.

Wem es jetzt noch nicht klar ist, betonte Lee noch einmal, dies sind keine Kifferträumer von pseudo Wissenschaftlern und Vermutungen oder das Umherwerfen experimenteller Ergebnisse. Diese sind wohlfundierte Studien, bestehend aus mehreren Studien in einem klinischen Umfeld. Er scherzte, daß der Kongress in der Tat aus Hunderten von professionellen und gut ausgebildeten Menschen bestand, nicht aus schräg gekleideten Jugendlichen, die im Publikum säßen und kifften.

Lee sagte, daß bei so vielen Versuchen und Studien, die durchgeführt wurden oder gerade durchgeführt würden, die anti Marihuana Verfechter nicht erklären könnten, warum nicht ein etwaiger endgültiger negativer Effekt beim CBD gefunden würde, das Schlimmste was einem passieren könne, sei ein trockener Mund oder Rachenraum. Dennoch muss eine juristische Schlacht ausgefochten werden und seine Hoffnung läge auf der Seite für CBD, um wegen der wahren medizinischen Wirkung den Kampf zu gewinnen.