CBG: Das Cannabinoid gegen Darmkrebs?

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CBG: Das Cannabinoid gegen Darmkrebs?

Neue Untersuchungen zeigen, daß CBG, eines der weniger bekannten Cannabinoide in Cannabis und Hanf, helfen kann Darmkrebs zu behandeln und zu verhindern.

Wenn es um die Cannabinoide geht, stehen tendenziell meist THC und CBD im Rampenlicht. Doch obwohl diese beiden die erfolgreichsten nützlichen Cannabinoide sind, sind sie bei weitem nicht die einzigen. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, daß Cannabis über 80 einzigartige Cannabinoide enthält, die alle ihre ganz eigenen Interaktionen und Nutzen haben. Darum dauert die Erforschung von Cannabis so lange - weil einfach so viel dahinter steckt!

Kürzlich wurde von einem der weniger bekannten Cannabinoide berichtet, nämlich Cannabigerol oder abgekürzt CBG, denn es wurde entdeckt, daß seine Wirkung Darmkrebs verhindern könnte. CBG ist ein nicht psychoaktiv wirkendes Cannabinoid, von dem sich bereits gezeigt hat, daß es zur Linderung der Symptome solcher Erkrankungen wie Glaukom und Reizdarmsyndrom beiträgt.

Dieses neueste Stück Forschung kommt mit freundlicher Genehmigung des US amerikanischen National Institute of Health zu uns, eine Organisation, die bisher versuchte, die negativen Aspekte von Cannabis zu entdecken und zu erforschen, anstatt sich auf seine positiven Leistungen zu konzentrieren. Sie veröffentlichten ihre Studie im Oxford Journal Carcinogenesis, die detailliert wiedergibt, wie sie Tieren CBG verabreichten, um seine Auswirkungen auf fremdtransplantierte Tumore, sowie chemisch ausgelöste Kolonkarzinogenese zu beobachten.

Es wurde herausgefunden, daß CBG mit spezifischen Zielobjekten interagierte, einschließlich der Tumorzellen, wobei es ihr Wachstum und die Entwicklung hemmte.

Normalerweise würde diese Studie darauf hindeuten, daß es noch zu früh ist um definitive Aussagen zu machen und das noch viel umfassendere Tests erforderlich sind; aber diese Forscher hier gehen so weit zu sagen, daß CBG international ernsthaft für die Prävention und Behandlung von Darmkrebs in Betracht gezogen werden sollte. In Anbetracht der Tatsache, daß diese Studie vom National Institute of Health stammt, ist das eine ziemlich große Sache.

Es sollte hier erwähnt werden, daß CBG aufgrund der Tatsache, daß es keine psychoaktive Wirkung hat, in den meisten Ländern keine illegale Substanz ist und durch den Anbau von legalem Industriehanf in Hülle und Fülle produziert werden kann. Tatsächlich findet es sich tendenziell in natürlich höheren Konzentrationen in Industriehanf, als es in den meisten Cannabis Sorten.

Dies zeigt uns wieder einmal, daß wir mal gerade erst an der Oberfläche gekratzt haben, wenn es um das gesundheitliche Potenzial der Cannabinoide geht und wie viel mehr es wirklich noch zu entdecken gibt. Was wir sicher sagen können, ist, daß dies eine gute Nachricht ist - eine Nachricht, die hoffentlich zu weiterer Forschung und praktisch anwendbaren Heilmitteln führen wird.

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